Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Altersvorsorge und Rente steuerfrei?

Die Altersvorsorge kann auf vielfältige Weise vorgenommen werden. Viele Arbeitnehmer entscheiden sich hier für den Weg über die betriebliche Altersversorgung. Bei dieser kann der Arbeitgeber z.B. für seinen Arbeitnehmer eine Direktversicherung in Form einer Rentenversicherung abschließen. Maximal steuerlich gefördert, d.h. einkommensteuerfrei werden hier derzeit (2016) vier Prozent der Bemessungsgrundlage in der allgemeinen Rentenversicherung gemäß § 3 Nr. 63 EStG, also 2976 Euro im Jahr und zusätzlich ein Betrag in Höhe von 1800 Euro im Jahr, wenn die Versorgungszulage nach dem 31.12.2004 erteilt wurde. § 3 Nr. 63 EStG ist jedoch gemäß § 52 Absatz 4 Satz 10 EStG bei Beiträgen für eine Direktversicherung nicht anzuwenden, wenn die entsprechende Versorgungszusage vor dem 1. Januar 2005 erteilt wurde und der Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber für diese Beiträge auf die Anwendung des § 3 Nr. 63 EStG verzichtet hat.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was gilt vor dem 1. Januar 2005?

Die Beiträge in Rentenversicherungsverträge, die vor dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden, werden mit Verzicht auf § 3 Nr. 63 EStG pauschal mit 20 % gemäß § 40 b EStG zzgl. SolZ und evtl. KiSt. besteuert. Hierbei ist zu beachten, dass der Beitrag auf 1752 Euro begrenzt ist, also wesentlich geringer als im Falle des § 3 Nr. 63 EStG. Die Rente, die der Arbeitnehmer zukünftig erhält, ist sodann eine sonstige Einkunft gemäß § 22 EStG und wird mit dem Ertragsanteil besteuert. Hatte der Rentenversicherungsvertrag jedoch ein Kapitalwahlrecht, und wird dieses ausgeübt, so gilt grundsätzlich etwas anderes. Hier wird nur einmal ein Kapitalbetrag ausgezahlt und dieser ist einkommensteuerfrei gemäß § 20 Absatz 1 Nr. 6 EStG in der Fassung von 2004, wenn die Vertragsdauer mindestens 12 Jahre betrug (auch bei Rückkauf), regelmäßig Beiträge eingezahlt wurden und der Vertrag nicht zur Absicherung eines Darlehens steuerschädlich eingesetzt wurde. Ist jedoch eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, da z.B. eine Einmalzahlung bei Vertragsschluss geleistet wurde, so unterfallen die Zinsen der Auszahlungssumme der Abgeltungssteuer. Etwas anderes gilt wiederum bei Neuverträgen.

Was gilt nach dem 1. Januar 2005?

Rentenversicherungsverträge, die nach dem 01.01.2005 abgeschlossen wurde, unterliegen in der Auszahlungsphase anderen Kriterien als die obigen Altverträge. Zu den sonstigen Einkünften gemäß § 22 EStG gehören auch Leistungen aus Direktversicherungen gemäß Nr. 5 der Vorschrift. Dies gilt dann, wenn es sich um geförderte Beiträge handelt. Diese Leistungen unterliegen der vollen Nachbesteuerung. Wählt der Arbeitnehmer beim Renteneintritt hier wieder das Kapitalwahlrecht, wenn es vertraglich vereinbart war, dann gilt § 20 Absatz 1 Nr. 6 EStG heutiger Fassung. Danach gehört zu den Einkünften der Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und den eingezahlten Beiträgen. Davon ist die Hälfte einkommensteuerpflichtig.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.