Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Altersvorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben?

Das Einkommen jedes Steuerpflichtigen ist der Gesamtbetrag seiner Einkünfte vermindert um seine Sonderausgaben und seine außergewöhnlichen Belastungen, soweit vorhanden. Sonderausgaben sind dabei private Ausgaben, die in keinem wirtschaftlichen Zusammenhang mit den sieben Einkunftsarten des § 2 EStG stehen und somit weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten bilden. Jedoch ist nicht jede private Ausgabe eine Sonderausgabe, sondern nur diejenige, die das Gesetz ausdrücklich in § 10 EStG regelt. Dazu gehören z.B. grundsätzlich Beiträge zu Krankenversicherungen, gezahlte Kirchensteuer, Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung, Unterhaltsleistungen, aber auch Beiträge zu den gesetzlichen Rentenversicherungen oder zur landwirtschaftlichen Alterskasse sowie zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen, die den gesetzlichen Rentenversicherungen vergleichbare Leistungen erbringen. Ferner ist die Abzugsfähigkeit beschränkt.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Änderung des Höchstbetrages?

Bis zum 01.01.2015 waren Vorsorgeaufwendungen gemäß § 10 III 1 EStG a.F. nach Absatz 1 Nummer 2 Satz 2 bis zu 20.000 Euro zu berücksichtigen. Dies hat sich jedoch mit in Kraft treten des Gesetzes zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Union und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften vom 22.12.2014 (BGBl. I S. 2417) geändert. Nach Artikel 5 Nr. 8 c) aa) des Gesetzes heißt § 10 III Satz 1 EStG heute: „Vorsorgeaufwendungen nach Absatz 1 Nummer 2 sind bis zu dem Höchstbeitrag zur knappschaftlichen Rentenversicherung, aufgerundet auf einen vollen Betrag in Euro, zu berücksichtigen.“ Im Übrigen ist es bei der gesetzlichen Regelung des § 10 III EStG grundsätzlich geblieben. Lediglich die anzusetzende Prozentzahl pro Kalenderjahr der Vorsorgeaufwendungen ändert sich regelmäßig. Im Kalenderjahr 2013 waren 76 % der Vorsorgeaufwendungen anzusetzen. Dieser Prozentsatz erhöht sich bis zum Kalenderjahr 2025 jährlich um 2 %, sodass er im Jahre 2015 genau 80 % betrug und 2016 somit 82 % beträgt. Der Höchstbetrag ergibt sich also nicht mehr durch bloßes Ablesen des Wertes im Einkommensteuergesetz, sondern muss berechnet werden.

Zu hohe Einkommensteuer?

Aus dem oben erwähnten Einkommen wird das zu versteuernde Einkommen ermittelt, indem das zuvor ermittelte Einkommen um die Freibeträge nach § 32 Absatz 6 EStG und um die sonstigen vom Einkommen abzuziehenden Beträge vermindert wird. Das zu versteuernde Einkommen bildet die Bemessungsgrundlage für die tarifliche Einkommensteuer. Ist die Höhe Ihrer Sonderausgabe fehlerhaft, d.h. ihre private Ausgabe fehlerhaft berücksichtigt, so ist ihr ermitteltes Einkommen fehlerhaft und somit letztlich auch die Bemessungsgrundlage und Sie zahlen eine zu hohe Einkommensteuer. Der Höchstbetrag in der knappschaftlichen Rentenversicherung verändert sich jedes Jahr, weil die BMG sich ändert. 2015 betrug dieser für Ledige 22.172 € im Westen.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.