Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Arbeitnehmersparzulage ausschöpfen?

Für Arbeitnehmer, die etwas für ihre Vermögensvorsorge tun wollen und die gleichzeitig die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen, hilft der Staat mit großzügigen Subventionen, wie z.B. der Arbeitnehmersparzulage. Um sie zu erhalten, muss der Arbeitnehmer zunächst über seinen Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen in eine förderberechtigte Anlageform einzahlen. Dazu gehören z.B. der Bausparvertrag oder ein Investmentfonds. Der Arbeitnehmer hat aber grundsätzlich nur dann einen Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage, auch dann wenn er sich die richtige Anlageform ausgesucht hat, wenn sein zu versteuerndes Einkommen bestimmte Beträge nicht überschreitet. Der Einkommensgrenze von derzeit 20.000 Euro unterliegen z.B. Sparbeiträge des Arbeitnehmers auf Grund eines Sparvertrages über Wertpapiere oder Aufwendungen auf Grund eines Beteiligungsvertrages. Tätigt der Arbeitnehmer jedoch z.B. Aufwendungen nach den Vorschriften des Wohnungsbau-Prämiengesetzes dann darf sein zu versteuerndes Einkommen aktuell nicht mehr als 17.900 Euro betragen.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wie hoch ist die Arbeitnehmersparzulage?

Die Höhe der Arbeitnehmersparzulage ist abhängig davon, in welche Anlageform man sein Geld über den Arbeitgeber hat einzahlen lassen. Derzeit gibt es vom Staat 20 Prozent auf maximal 400 Euro jährlich für z.B. Sparbeiträge des Arbeitnehmers auf Grund eines Sparvertrages über Wertpapiere und 9 Prozent auf maximal 470 Euro jährlich für Aufwendungen des Arbeitnehmers z.B. nach den Vorschriften des Wohnungsbau-Prämiengesetzes. Beide Subventionen des Staates können nur einmal, aber nebeneinander in Anspruch genommen werden. Will der Arbeitnehmer daher die Arbeitnehmersparzulage voll ausschöpfen, dann muss er z.B. in einen Aktienfonds und in einen Bausparvertrag investieren mit vermögenswirksamen Leistungen bis zusammen 870 Euro und erhält somit jährlich aufgerundet 123 Euro staatlichen Zuschuss.

Wie erfolgt die Festsetzung?

Die Arbeitnehmersparzulage wird entsprechend dem Fünften Vermögensbildungsgesetzes nur auf Antrag des Arbeitnehmers durch das für seine Besteuerung nach dem Einkommen zuständige Finanzamt festgesetzt. Dazu hat der Arbeitnehmer keinen formlosen, sondern einen Antrag nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck zu stellen. Die Arbeitnehmersparzulage muss grundsätzlich jedes Jahr mit der Steuererklärung beantragt werden, jedoch spätestens bis Ende des vierten Jahres nach dem Sparjahr. Dann tritt Festsetzungsverjährung ein, d.h. ein Zuschusserhalt wäre dann nicht mehr möglich. Dem Antrag muss eine Bescheinigung des Geldinstituts über die Höhe der eingezahlten vermögenswirksamen Leistungen auf die entsprechende Anlageform beigefügt werden. Das Finanzamt zahlt den Zuschuss z.B. am Ende der für die Anlageform vorgeschriebenen Sperrfrist, die regelmäßig sieben Jahre beträgt. Näheres regelt natürlich das Gesetz.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.