Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Besteuerung von Sportvereinen?

Grundsätzlich muss jeder Verein auf Vorgänge die eine Steuer auslösen auch Steuern bei Beachtung von Befreiungen leisten. Eine Ausnahme gilt jedoch für den Verein, der zu einer steuerbefreiten Körperschaft gehört, wie z.B. der gemeinnützige Verein. Auch dieser ist jedoch partiell grundsätzlich steuerpflichtig, wenn er einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält. Dies gilt wiederum dann nicht, wenn die Einnahmen einschließlich Umsatzsteuer, die ihm aus diesem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, der kein Zweckbetrieb ist, zufließen, insgesamt 35.000 Euro nicht übersteigen. Liegt ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb als Zweckbetrieb vor, dann sind die Einnahmen wiederum z.B. körperschaftsteuerfrei, egal wie hoch der Umsatz oder der Überschuss ist.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wann liegt ein Zweckbetrieb vor?

Die Abgrenzung zwischen wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb und Zweckbetrieb nimmt das Gesetz selbst vor. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist gemäß § 14 AO eine selbständige nachhaltige Tätigkeit, durch die Einnahmen oder andere wirtschaftliche Vorteile erzielt werden und die über den Rahmen einer Vermögensverwaltung hinausgeht. Eine Vermögensverwaltung liegt in der Regel vor, wenn Vermögen genutzt, zum Beispiel Kapitalvermögen verzinslich angelegt oder unbewegliches Vermögen vermietet oder verpachtet wird. Nicht jede wirtschaftliche Betätigung ist aber bereits deshalb ein Zweckbetrieb, weil die erwirtschafteten Erträge für die satzungsgemäßen Zwecke eingesetzt werden. Ein Zweckbetrieb ist gemäß § 65 AO nur dann gegeben, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind. Erstens muss der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb in seiner Gesamtrichtung dazu dienen, die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke der Körperschaft zu verwirklichen. Zweitens müssen die Zwecke nur durch einen solchen Geschäftsbetrieb erreicht werden können und drittens darf der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb zu nicht begünstigten Betrieben derselben oder ähnlichen Art nicht in größerem Umfang in Wettbewerb treten, als es bei Erfüllung der Zwecke unvermeidbar ist.

Was gilt bei Sportvereinen?

Für Sportvereine gibt es eine Sonderregelung in der Abgabenordnung, nämlich § 67a AO. Dabei versteht man aber unter Sportvereinen in diesem Sinne nur gemeinnützige Körperschaften, bei denen die Förderung des Sports der Satzzweck ist. Gemäß § 67a Absatz 1 AO sind sportliche Veranstaltungen eines Sportvereins ein Zweckbetrieb, wenn die Einnahmen einschließlich Umsatzsteuer insgesamt 45.000 Euro im Jahr nicht übersteigen, sog. Zweckbetriebsgrenze. Möchte der Verein, dass seine Einnahmen auch über dem Betrag von 45.000 Euro als Zweckbetrieb gelten, so hat er die Möglichkeit auf die Anwendung des § 67a Absatz 1 AO zu verzichten. In diesem Fall muss jedoch unterschieden werden, ob an der jeweiligen sportlichen Veranstaltung bezahlte oder/und unbezahlte Sportler teilgenommen haben. Die Option kann somit Vor-und Nachteile haben.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.