Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Betriebsprüfung angekündigt?

Jährlich finden in Deutschland tausende Betriebsprüfungen statt. Daher hat sich diese Bezeichnung auch eingebürgert. In der Abgabenordnung (AO) wird jedoch der Begriff der Außenprüfung verwendet. Dieser macht deutlich, dass nicht nur Betriebe, sondern auch Privatpersonen oder z.B. gemeinnützige Organisationen einer Außenprüfung unterliegen können. Details zur Durchführung einer Außenprüfung und der Organisation der Prüfer sind hingegen in der Betriebsprüfungsordnung geregelt, kurz: BpO. Warum hier jedoch nicht der Begriff der Außenprüfungsordnung verwendet wurde, ist nicht ersichtlich. Eine einheitliche Terminologie durch Gesetzgeber und Verwaltung wäre hier wünschenswert gewesen. Für den zu prüfenden Steuerpflichtigen ist daher unbeachtlich, ob ihm eine Betriebsprüfung oder eine Außenprüfung angekündigt wurde.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Kann man sie verhindern?

Die Frage, ob und in welchen Abständen für die jeweilige Firma eine Prüfung durchgeführt werden muss, ist keine Frage des Müssens, sondern liegt im pflichtgemäßen Ermessen des zuständigen Finanzamtes. Bei ihm liegt sowohl das Entschließungsermessen als auch das Auswahlermessen. Im Vordergrund steht dabei aber allein der Zweck der Betriebsprüfung, nämlich die Ermittlung steuerlich erheblicher Sachverhalte. Die Prüfung deckt letztlich Fehler im Betrieb auf, hilft somit dem Betrieb für seine weitere Arbeit als auch dem Staat bzgl. Steuermehreinnahmen, oder führt zu keiner Änderung der Besteuerungsgrundlagen, wenn der Betrieb bereits fehlerfrei arbeitet. Einen Anspruch auf Nichtprüfung oder Wenigerprüfung als andere Betriebe gleicher Branche und Größe besteht nicht. Eine Betriebsprüfung kann man daher grds. auch nicht verhindern bzw. dagegen juristisch vorgehen. Weicht das Finanzamt jedoch willkürlich von der BpO ab, kann dies einen Ermessensfehlgebrauch darstellen. Die Betriebsprüfung muss stets nachvollziehbaren Erwägungen folgen.

Welchen Umfang hat sie?

Die Betriebsprüfung kann gemäß § 194 AO eine oder mehrere Steuerarten, also etwa Einkommensteuer und/oder Umsatzsteuer, einen oder mehrere Besteuerungszeiträume (regelmäßig bis 3 Jahre) umfassen oder sich auf bestimmte bisher unklare Sachverhalte beschränken. Die Betriebsprüfung umfasst bei einer Personengesellschaft (z.B. OHG oder KG) die steuerlichen Verhältnisse der Gesellschafter insoweit, als diese Verhältnisse für die zu überprüfenden einheitlichen Feststellungen von Bedeutung sind. Die steuerlichen Verhältnisse anderer Personen können insoweit geprüft werden, als der Steuerpflichtige verpflichtet war oder ist, für Rechnung dieser Personen Steuern zu entrichten oder sie einzubehalten und abzuführen. Die zu erlassende Prüfungsanordnung bestimmt den Prüfungsumfang. Soll dieser innerhalb der Betriebsprüfung erweitert werden, muss die jeweilige Prüfungsanordnung erweitert werden. Hier ist vor allem § 4 Absatz 3 BpO zu beachten.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.