Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Betriebsprüfung oder USt-Nachschau?

Gemäß § 194 AO kann die Außenprüfung eine oder mehrere Steuerarten und einen oder mehrere Besteuerungszeiträume umfassen oder sich auf bestimmte Sachverhalte beschränken. Es ist daher auch eine USt-Sonderprüfung als besondere Art der Außenprüfung möglich. Diese muss jedoch mit ihren weiteren Voraussetzungen gemäß § 197 AO dem Steuerpflichtigen grundsätzlich, d.h. wenn der Prüfungszweck dadurch nicht gefährdet wird, in angemessener Zeit vor der Außenprüfung bekannt gegeben werden. Die Finanzverwaltung hat aufgrund der Einschränkung damit zwar die Befugnis des sofortigen Zugriffs, wenn dies notwendig ist, der Ausnahmegrund ist aber nachzuweisen und kann bei Nichtvorliegen zu einem Verwertungsverbot führen. Die Finanzverwaltung kann sich daher auch der USt-Nachschau bedienen.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Rechte und Pflichten bei der USt-Nachschau?

Gemäß § 27 b Absatz 1 UStG haben die damit betrauten Amtsträger der Finanzbehörde zur Sicherung einer gleichmäßigen Festsetzung und Erhebung der Umsatzsteuer das Recht ohne vorherige Ankündigung und außerhalb einer Außenprüfung Grundstücke und Räume von Personen, die eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausüben, während der Geschäfts- und Arbeitszeiten zu betreten, um Sachverhalte festzustellen, die für die Besteuerung erheblich sein können. Zur Betretung von Wohnräumen haben sie jedoch nur dann das Recht, wenn dies der Steuerpflichtige freiwillig gestattet oder wenn die Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung dies verlangt. Gemäß § 27 b Absatz 2 UStG haben die von der USt-Nachschau betroffenen Personen, soweit dies zur Feststellung einer steuerlichen Erheblichkeit zweckdienlich ist, die Pflicht, den damit betrauten Amtsträgern auf Verlangen Aufzeichnungen, Bücher, Geschäftspapiere und andere Urkunden über die der USt-Nachschau unterliegenden Sachverhalte vorzulegen und Auskünfte zu erteilen. Die USt-Nachschau ist jedoch keine Durchsuchung. Der betraute Amtsträger darf daher insb. nicht selbst in gesicherten und verschlossenen Behältnissen nach Antworten suchen.

Selbstanzeige bei USt-Nachschau möglich?

Die Selbstanzeige führt im Steuerrecht neben anderen Voraussetzungen grundsätzlich zur Straffreiheit, wenn z.B. kein Sperrgrund einschlägig ist. Gemäß § 371 II Nr. 1c AO tritt nämlich keine Straffreiheit ein, wenn ein Amtsträger der Finanzbehörde zur steuerlichen Prüfung erschienen ist. Dieser Sperrgrund wird zwar gesetzlich auf den sachlichen und zeitlichen Umfang einer Außenprüfung beschränkt, und diese liegt ja gerade nicht vor, aber trotzdem wird aufgrund einer Auslegung der Norm diese auch auf die USt-Nachschau angewandt. Somit kann eine Selbstanzeige, solange die Nachschau nicht beendet ist, nicht durchgeführt werden. Danach lebt die Möglichkeit jedoch wieder auf. Beim Übergang des Amtsträgers zur Außenprüfung gilt dies jedoch nicht.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.