Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Degressive oder lineare Abschreibung?

Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind gemäß § 253 Absatz 2 HGB die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen zu vermindern. Das HGB schreibt somit grundsätzlich einen Abschreibungsplan vor, ohne eine bestimmte Methode zu nennen. Das Steuerrecht hingegen nennt Abschreibungen auch Absetzung für Abnutzung (AfA) und nennt in § 7 EStG einige Methoden. Dazu gehören beispielsweise die lineare und die degressive Abschreibung. Bei der Abschreibung von beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens gibt es zudem grundsätzlich Vereinfachungsregelungen.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Anschaffungskosten als Abschreibungsbasis?

Um ein bewegliches Wirtschaftsgut mit dem richtigen Betrag abzuschreiben, muss man die Abschreibungsbasis ermitteln, d.h. man muss z.B. die Anschaffungskosten in der exakten Höhe zugrunde legen. Dies ist nämlich nicht nur der Anschaffungspreis. Anschaffungskosten sind gemäß § 255 HGB die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zum einen zu erwerben und zum anderen ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Dabei zählen zu den Anschaffungskosten aber auch die Anschaffungsnebenkosten sowie die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen sind abzuziehen. Zu diesen gehören insbesondere Rabatte (Preis-Nachlässe) und das Skonto (Barzahlungs-Nachlass). Wird ein Rabatt und Skonto eingeräumt, so sind Zwischensummen zu bilden, wobei das Skonto dem Rabatt folgt. Sind die Anschaffungskosten ermittelt, so kann das Wirtschaftsgut, wenn sich deren Nutzung auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt, gemäß § 7 Absatz 1 EStG in gleichen Jahresbeträgen abgeschrieben werden. Die letzte Abschreibungsrate kann um einen Euro gekürzt werden, damit ein Erinnerungswert in den Büchern verbleibt bis zum Ausscheiden des WG.

Herstellungskosten degressiv abschreiben?

Die degressive Abschreibung ist steuerlich heute begrenzt. Bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die nach dem 31.12.2008 und vor dem 01.01.2011 angeschafft oder hergestellt worden sind, kann der Steuerpflichtige gemäß § 7 Absatz 2 EStG statt der AfA in gleichen Jahresbeträgen die AfA in fallenden Jahresbeträgen bemessen. Die AfA in fallenden Jahresbeträgen kann nach einem unveränderlichen Prozentsatz vom jeweiligen Buchwert (Restwert) vorgenommen werden; der dabei anzuwendende Prozentsatz darf höchstens das Zweieinhalbfache des bei der AfA in gleichen Jahresbeträgen in Betracht kommenden Prozentsatzes betragen und 25 % nicht übersteigen. Hat z.B. ein Wirtschaftsgut eine Nutzungsdauer von 15 Jahren und Herstellungskosten von 120.000 Euro, so beträgt die höchste Abschreibungsrate 16,67 %. Beträgt die Nutzungsdauer hingegen nur 9 Jahre, so müsste die Abschreibungsrate von 27,78 % auf 25 % gekürzt werden.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.