Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerstrafrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerstrafrechts.

Einfuhrumsatzsteuer (Zoll) hinterzogen?

Die Einfuhr von Gegenständen im Inland unterliegt als steuerbarer Umsatz der Umsatzsteuer gemäß § 1 Absatz 1 Nummer 4 UStG. Die Einfuhrumsatzsteuer ist gemäß § 21 UStG eine Verbrauchssteuer im Sinne der Abgabenordnung. Für sie gelten die Vorschriften für Zölle sinngemäß. Während für Unternehmer, die zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt sind, die Einfuhrumsatzsteuer betriebswirtschaftlich nur ein durchlaufender Posten darstellt, hat sie für den Nichtunternehmer und Kleinunternehmer erhebliche Bedeutung. Werden bei der Einreise in Deutschland aus einem Drittland (Nicht-EU-Land) gegenüber dem Zoll, bei Notwendigkeit, keine Angaben über Waren gemacht, so muss bei Aufdeckung der Tat nicht nur ein Zollzuschlag entrichtet werden, sondern es kann sogar ein Ordnungswidrigkeitsverfahren oder ein Strafverfahren drohen. Die versuchte Zollhinterziehung wird wie eine versuchte Steuerhinterziehung mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe geahndet.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Steuerbefreiung bei der Einfuhr?

In bestimmten Fällen ist jedoch auch eine Steuerbefreiung möglich. Diese ergibt sich z.B. aus der Einreise-Freimengen-Verordnung. Daneben befreit auch § 4 Nr. 4 b UStG die einer Einfuhr vorangehende Lieferung, wenn der Abnehmer oder dessen Beauftragter den Gegenstand der Lieferung aus einem Drittland einführt. Das Bundesministerium der Finanzen hat ferner gemäß § 5 UStG durch Rechtsverordnung zur Erleichterung des Warenverkehrs über die Grenze und zur Vereinfachung der Verwaltung Steuerfreiheit oder Steuerermäßigung in vielen Fällen angeordnet. Dies betrifft z.B. Gegenstände, die nur in kleinen Mengen oder von geringem Wert eingeführt werden oder Gegenstände, die nur vorübergehend ausgeführt worden waren, ohne ihre Zugehörigkeit oder enge Beziehung zur inländischen Wirtschaft verloren zu haben. Freigrenzen können jedoch nur bei Waren in Anspruch genommen werden, die für den persönlichen Bedarf bestimmt sind oder als Geschenk für Angehörige. Sind die Waren dagegen für gewerbliche Zwecke bestimmt, so sind sie stets zu verzollen.

Wie hoch ist die Einfuhrumsatzsteuer?

Die Höhe der Einfuhrumsatzsteuer ergibt sich zum einen aus der Bemessungsgrundlage für die Einfuhr und zum anderen aus dem anwendbaren Steuersatz. Gemäß § 11 UStG wird der Umsatz bei der Einfuhr aus einem Drittstaat nach dem Wert des eingeführten Gegenstand nach den jeweiligen Vorschriften über den Zollwert bemessen. Zollwert ist dabei gemäß Artikel 29 des Zollkodex der Transaktionswert. Dies ist nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes, vgl. BFH VII R 18/83, der Preis, der für Waren bei einem Verkauf zur Einfuhr in das Zollgebiet der Gemeinschaft tatsächlich gezahlt wird oder zu zahlen ist. Daneben fließen auch Kosten der Beförderung in die Berechnung ein. Bei der Einfuhr kann sich der Steuersatz von 19 % auf 7 % letztlich reduzieren, wenn der eingeführte Gegenstand in der Anlage 2 zu § 12 UStG aufgeführt ist.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.