Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Einkünfteerzielungsabsicht bei Leerstand?

Alle Einkünfte gemäß § 2 EStG, mit Ausnahme der Einkünfte aus Kapitalvermögen, bilden mathematisch einen Gesamtbetrag der Einkünfte. Erzielt daher z.B. die Einkunftsart Vermietung und Verpachtung (VuV) negative Einkünfte, kann dies in der Gesamtsumme zu einer Steuerersparnis führen. Bei der VuV ergeben sich die Einkünfte des Steuerpflichtigen aus dem Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten (WK). Letztere können erheblich zu steuerlichen Ersparnissen führen. Daher investieren viele Steuerpflichtige in Häuser oder Wohnungen. Wurde z.B. ein Kredit über 300.000 Euro aufgenommen, so können sich hier Zinszahlungen im fünfstelligen Bereich ergeben, die die Steuerlast senken. Zudem werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das Gebäude, welche ebenfalls Werbungskosten darstellen, über 40 oder 50 Jahre abgeschrieben, was ebenfalls die Steuerlast verringert. Voraussetzung ist jedoch die Anerkennung der WK.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wann gibt es Probleme?

Bei der Prüfung des Steuerfalls durch das Finanzamt kommt es nicht selten vor, dass dem Steuerpflichtigen im Bereich der VuV Liebhaberei bzw. eine mangelnde Einkünfteerzielungsabsicht unterstellt wird. Dies kann zur Nichtanerkennung der geltend gemachten Werbungskosten führen. Während im Grundsatz vom zweigliedrigen Liebhabereibegriff, d.h. einer negative Ergebnisprognose und einer Ausübung der Tätigkeit aus persönlicher Neigung ausgegangen wird, differenziert man im Bereich der Vermietung und Verpachtung zwischen zwei Typen. Die Einkünfteerzielungsabsicht ist danach nur fraglich, wenn überhaupt keine auf Dauer angelegte Wohnungsvermietung vorliegt oder diese zwar vorliegt, aber trotzdem ein atypischer Fall gegeben ist. Der zweite Typ kommt ins Spiel bei der teilweise selbst genutzten Ferienwohnung, bei der verbilligten Überlassung der Wohnung oder z.B. bei der Vermietung besonders aufwändig gestalteter Miet- oder Pachtobjekte. Ist das Objekt leerstehend, kommt es für den WK-Abzug darauf an, seit wann das Objekt leer steht. Hier gibt es den Leerstand vor erstmaliger Vermietung und den Leerstand nach vorangegangener Vermietung.

Werbungskostenabzug möglich?

Grundvoraussetzung für den Werbungskostenabzug ist stets, dass der Steuerpflichtige im Moment der Aufwendung einen endgültigen Entschluss zur Einkünfterzielung gefasst hatte. Dies ist natürlich sehr subjektiv und die Bejahung hängt von den Umständen des Einzelfalles, von den Beweismitteln und vom Sachvortrag des Steuerpflichtigen ab. Wurde dieser Entschluss später aufgegeben, so ist dies unschädlich für den Abzug. Hat der Steuerpflichtige sich erstmals dazu entschlossen, z.B. eine Wohnung zu vermieten, so entfällt der WK-Abzug bei Selbstnutzungsabsicht oder Veräußerungsabsicht, da dann die Einkünfteerzielungsabsicht fehlt. Bei später einsetzendem Leerstand kommt es für den WK-Abzug sehr auf die jeweiligen Vermietungsbemühungen an.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.