Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Eintritt von Personen im Gesellschaftsrecht?

Im Gesellschaftsrecht folgt nach der Gründung regelmäßig irgendwann eine Änderung im Gesellschafterbestand, da ein Gesellschafter aus welchem Grund auch immer aus der Gesellschaft ausscheidet oder ein neuer zusätzlicher Gesellschafter aufgenommen werden soll. Dass dies gesetzlich zulässig ist, ergibt sich z.B. gemäß § 107 HGB für die Personenhandelsgesellschaft OHG. Tritt danach ein neuer Gesellschafter in die Gesellschaft ein, so ist dies zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden. Bei der Gesellschaft bürgerlichen Rechts dagegen ist keine Eintragung in ein Register notwendig, aber der Eintritt bestimmt sich nach gleichen Regeln.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Anwachsung oder Abwachsung?

Die Anwachsung ist für alle Personengesellschaften grundsätzlich über § 738 I 1 BGB geregelt. Scheidet danach ein Gesellschafter aus der Gesellschaft aus, so wächst sein Anteil am Gesellschaftsvermögen den übrigen Gesellschaftern zu. Die gesamthänderische Mitberechtigung des Ausscheidenden am Gesellschaftsvermögen fällt somit den verbleibenden Gesellschaftern an. Dies gilt jedoch nur, wenn vorher mindestens drei Gesellschafter vorhanden waren oder es eine gesellschaftsvertragliche Regelung beim Tod eines von zwei Gesellschaftern gab. Es erfolgt keine Einzelübertragung. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs stellt sich der Erwerb und Verlust der Mitberechtigung als gesetzliche Folge des Erwerbs oder Verlusts der Mitgliedschaft dar, vgl. BGH NJW 1997, 860. Ähnlich verhält es sich beim Eintritt in die Personengesellschaft durch Bar- oder Sacheinlage in das Gesellschaftsvermögen. Hier geht vom Anteil der Altgesellschafter am Gesellschaftsvermögen ein Teil auf den Neugesellschafter über, sog. Abwachsung. Es ändert sich dabei aber nicht die Zuordnung des Gesellschaftsvermögens, sondern nur der zahlenmäßige Wertanteil des einzelnen Gesellschafters. Dieser schrumpft von den Altgesellschaftern, um dem Neugesellschafter einen Anteil an 100 % zu verschaffen. Das Nähere regelt hier der Aufnahmevertrag, welcher auch den Gesellschaftsvertrag ändert.

Veräußerung an sich selbst?

Ob sich durch den Eintritt steuerliche Folgen für den Eintretenden und für die Altgesellschafter ergeben, hängt von der Höhe der Einlage ab und vom Wertansatz der Wirtschaftsgüter in der neuen Gesellschaft. Wird für die Altgesellschafter ein Wertansatz über dem Buchwert gewählt, also z.B. der gemeine Wert, so kommt es zur Realisierung eines Einbringungsgewinns. Die Altgesellschafter sind auch an der neuen Gesellschaft beteiligt und veräußern daher einen Teil der Anteile an sich selbst. Gemäß § 16 II 3 EStG heißt es hierzu: „Soweit auf der Seite des Veräußerers und auf der Seite des Erwerbers dieselben Personen Unternehmer oder Mitunternehmer sind, gilt der Gewinn insoweit jedoch als laufender Gewinn.“ Bei drei Alt- und einem Neugesellschafter käme es somit z.B. zu einer Aufteilung und Versteuerung von ¾ laufendem Gewinn und ¼ begünstigtem Gewinn.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.