Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

 

Erbschaftsteuer zu hoch?

Wer heute ein Mietwohngrundstück von einem Elternteil oder Lebenspartner erbt oder im Wege der vorweggenommenen Erbfolge geschenkt bekommt, der muss diesen Vorgang dem Finanzamt mitteilen, denn dieses erlässt anschließend einen Erbschaft- bzw. Schenkungsteuerbescheid. Nun ergeben sich zwar Freibeträge, die man im Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz in den §§ 16, 17 ErbStG nachlesen kann, aber fraglich ist natürlich, ob der Wert des geerbten oder geschenkten Mietwohngrundstücks selbst nach den gemachten Angaben ordnungsgemäß ermittelt worden ist. Der Bodenwert z.B. von ein und demselben Grundstück bei 1000 qm Fläche kann im Grundsteuerrecht rund 10.000 EUR betragen und im Erbschaftsteuerrecht 400.000 EUR.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

 

Berechnung der Erbschaftsteuer bei Grundbesitz?

Die Bewertung von Grundbesitz erfolgt in Deutschland nach dem Bewertungsgesetz. Dabei sind Mietwohngrundstücke im Rahmen der Erbschaft- oder Schenkungsteuer gemäß § 182 BewG im Ertragswertverfahren zu bewerten. Bei Anwendung des Ertragswertverfahrens ist der Wert der Gebäude (Gebäudeertragswert) getrennt von dem Bodenwert auf der Grundlage des Ertrags nach § 185 BewG zu ermitteln. Der Bodenwert und der Gebäudeertragswert ergeben zusammen dann den Ertragswert des Grundstücks. Die Schwierigkeit der Berechnung soll nachfolgend an einem verkürzten Beispiel verdeutlicht werden. Dabei soll es um ein bebautes Mietwohngrundstück mit einer Fläche von 1200 qm, einem Bodenrichtwert von 500 EUR/qm und einem Fertigstellungstermin am 01.07.1995 gehen, welches über 4 Stockwerke verfügt und am 15.08.2019 vererbt wurde. Der Bodenwert ist hier schnell mit 600.000 EUR ausgerechnet, jedoch ist dies nicht der Fall beim Gebäudeertragswert. Hier ist zunächst der Rohertrag mit 42600 EUR, die Bewirtschaftungskosten bei einer Restnutzungsdauer von 56 Jahren mit 9798 EUR und die Bodenwertverzinsung mit 30.000 EUR auszurechnen und dann das verarbeitete Ergebnis mit einem Vervielfältiger von 18,70 zu multiplizieren. Letztlich kommt dann ein Grundbesitzwert von 652.397 EUR heraus. Ist der Beschenkte oder Erbe ein Kind, so schwankt die Steuer zwischen 22.033 EUR und 27.753 EUR.

 

Einspruch gegen Bescheid über Erbschaftsteuer?

Das obige Beispiel zeigt, dass zunächst viele Rechenschritte durchgeführt werden müssen, bevor man letztlich zu einem Grundbesitzwert nach dem Bewertungsgesetz kommt. Aber auch danach kann es noch zu Ablesefehler und Rechenfehler im Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz kommen. Wenn Sie daher das Gefühl haben, Ihr Bescheid über Schenkungsteuer oder Erbschaftsteuer ist zu hoch, so zögern Sie nicht und lassen Sie diesen überprüfen. Beachten Sie jedoch dabei, dass Sie bei einem Einspruch dagegen nicht unbegrenzt Zeit haben. Der Einspruch ist gemäß § 355 der Abgabenordnung innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe einzulegen.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.