Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Frist versäumt im Steuerrecht?

War jemand ohne Verschulden verhindert, eine gesetzliche Frist einzuhalten, so ist ihm gemäß § 110 AO (Abgabenordnung) auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren. Dabei ist das Verschulden eines Vertreters dem Vertretenen zuzurechnen. Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach dem Wegfall des Hindernisses zu stellen und die Tatsachen zur Begründung des Antrags sind glaubhaft zu machen. Innerhalb der Antragsfrist ist dann die versäumte Handlung nachzuholen. Nach einem Jahr seit dem Ende der versäumten Frist kann die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt oder die versäumte Handlung nicht mehr nachgeholt werden, außer wenn dies vor Ablauf der Jahresfrist infolge höherer Gewalt unmöglich war.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Voraussetzungen der Wiedereinsetzung?

Die wichtigste Voraussetzung für die Wiedereinsetzung ist, dass die Nichteinhaltung der Frist unverschuldet erfolgte. Wann ein Fall für fehlendes Verschulden vorliegt, sagt etwa § 126 AO. Fehlt danach einem Verwaltungsakt die erforderliche Begründung oder ist die erforderliche Anhörung eines Beteiligten vor Erlass des Verwaltungsaktes unterblieben und ist dadurch die rechtzeitige Anfechtung des Verwaltungsaktes versäumt worden, so gilt die Versäumung der Einspruchsfrist (1 Monat) als nicht verschuldet. Auf der anderen Seite liegt ein Verschulden vor, wenn der Steuerpflichtige diejenige Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten außer Acht lässt, die für einen gewissenhaften, seine Rechte und Pflichten sachgerecht wahrnehmenden Bürger geboten und ihm nach den Gesamtumständen zumutbar ist. Als persönlicher Verhinderungsgrund kann die Abwesenheit während einer einzuhaltenden Frist sein (max. 6 Wochen). Keine Entschuldigung erfolgt hingegen bei Arbeitsüberlastung, Krankheit, Sprach- und Verständnisprobleme und grds. Vergesslichkeit.

Was ist beim Antrag zu beachten?

Wichtig ist auch die Einhaltung der Antragsfrist. Bei Versäumung dieser Frist ist wiederum Wiedereinsetzung möglich. Die nötige Glaubhaftmachung ist ein geringerer Grad des Beweises. Die Glaubhaftmachung erfordert nicht, dass eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit für die dargelegte Tatsache spricht, sondern es muss nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit bestehen (vgl. BFH BStBl 74, 736). Eine besondere Form für den Wiedereinsetzungsantrag besteht nicht, aber dieser muss begründet und die versäumte Rechtshandlung muss wiederum fristgerecht nachgeholt werden. Über den Antrag entscheidet dann die Finanzbehörde. Diese Entscheidung ist keine Ermessensentscheidung. Wurde der Antrag abgelehnt, so ist die Entscheidung von den Finanzgerichten voll nachprüfbar. Sollten Sie eine Frist unverschuldet versäumt haben, so wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, damit dieser mit Ihnen die Voraussetzungen eines Wiedereinsetzungsantrags prüfen kann.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.