Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Gestaltungsmissbrauch bei Mitunternehmern

Unternehmer können die Rechtsform ihres Unternehmens grundsätzlich jederzeit ändern. Dabei können auch finanzielle und steuerliche Gründe eine Rolle spielen. Oft wird dann versucht, gestaltend einzugreifen und die Situation der Firma dem geltenden Recht anzupassen. Dies gelingt jedoch nicht immer. Gemäß § 42 AO (Abgabenordnung) kann nämlich das jeweilige Steuergesetz durch Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten des Rechts nicht umgangen werden. Liegt danach ein Missbrauch vor, so entsteht der Steueranspruch so, wie er bei einer den wirtschaftlichen Vorgängen angemessenen rechtlichen Gestaltung entsteht. Ob ein Missbrauch vorliegt, muss natürlich erst in jedem Fall geprüft werden. Gestaltungsmissbräuche werden z.B. diskutiert bei Verträgen zwischen Gesellschaftern und der Gesellschaft oder bei der Ausgliederung vor Einbringung.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was heißt Ausgliederung vor Einbringung?

Die Ausgliederung vor Einbringung ist ein Problem in der Mitunternehmerschaft. Hier wird regelmäßig vor der Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft im Vorfeld ein Wirtschaftsgut aus einem Einzelunternehmen auf eine Gesellschaft oder eine natürliche Person ausgegliedert, was aber danach der übernehmenden Personengesellschaft des Restvermögens wieder zur Nutzung zur Verfügung gestellt wird. Fraglich ist in diesen Fällen stets, ob hier eine unnatürliche bzw. künstliche Zergliederung eines an sich einheitlichen Sachverhalts vorliegt. Dass nicht immer ein Gestaltungsmissbrauch vorliegt, hat in diesem Zusammenhang bereits der Bundesfinanzhof im Jahre 2009 entschieden. Er verneinte im vorliegenden Fall der Ausgliederung eines Grundstücks vor Einbringung des (Rest-) Mitunternehmeranteils in eine GmbH einen Gestaltungsmissbrauch, wies jedoch darauf hin, dass die Ausgliederung dauerhaft sein müsse, vgl. BFH vom 25.11.2009, I R 72/08. Ist die Ausgliederung vor Einbringung von Betriebsvermögen in eine Personengesellschaft zulässig, so erlangt der Einbringende den Steuervorteil des § 24 UmwStG.

Was regelt § 24 UmwStG?

Ist § 24 UmwStG anwendbar, so wird die Aufdeckung und Besteuerung von stillen Reserven vermieden. Gemäß Absatz 2 der Vorschrift hat die Zielpersonengesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen in ihrer Bilanz einschließlich der Ergänzungsbilanzen für ihre Gesellschafter mit dem gemeinen Wert anzusetzen. Unter diesem Wert versteht man den Kaufpreis, den ein gedachter Erwerber des eingebrachten Betriebes zu Grunde legen würde. Abweichend vom gemeinen Wert, kann das übernommene Betriebsvermögen auf Antrag aber auch mit dem Buchwert angesetzt werden. Dies führt zu keiner Besteuerung und wird daher regelmäßig vorgezogen. Der Antrag ist spätestens bis zur erstmaligen Abgabe der steuerlichen Schlussbilanz des übernehmenden Rechtsträgers bei dem für die Besteuerung zuständigen FA zu stellen, §§ 24 II 3 i.V.m. 20 II 3 UmwStG.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.