Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Gewerbesteuer bei Ärzten?

Ärzte, Zahnärzte oder auch Tierärzte erzielen grundsätzlich Einkünfte aus selbständiger Arbeit. Diese sind gemäß § 18 EStG Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit. Ein Angehöriger eines freien Berufes ist dabei auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient. Voraussetzung ist jedoch in jedem Fall, dass z.B. der Arzt auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird. Erfolgt daher etwa eine Kontrolle des angestellten Arztes nur in unregelmäßigen Abständen, kann eine Eigenverantwortlichkeit der Praxisinhaber (Pl.) zweifelhaft und eine Infektion der Einkünfte gegeben sein.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was heißt Infektion der Einkünfte?

Einkünfte, die der Einkommensteuer unterliegen, gibt es gemäß § 2 EStG sieben, aber wenn von Infektion der Einkünfte gesprochen wird, dann betrifft dies nur die Einkünfte aus selbständiger Arbeit mit denen aus Gewerbebetrieb. Erfolgt nämlich eine Infektion oder Abfärbung, dann werden beide Einkünfte nicht getrennt behandelt, sondern es erfolgt eine Umqualifizierung mit der Konsequenz der grundsätzlichen Zahlung von Gewerbesteuer neben der Einkommensteuer. Seine gesetzliche Grundlage hat die Infektion der Einkünfte in § 15 Absatz 3 EStG. Grundsätzlich sind Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus gewerblichen Unternehmen und strikt zu trennen von solchen aus freiberuflicher Tätigkeit. Eine selbständige nachhaltige Betätigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt, ist Gewerbebetrieb, wenn die Betätigung weder als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft und eben noch als Ausübung eines freien Berufs noch als eine andere selbständige Arbeit anzusehen ist. Als Gewerbebetrieb gilt jedoch, und dies in vollem Umfang, die mit Einkünfteerzielungsabsicht unternommene Tätigkeit einer OHG, einer KG oder einer anderen Personengesellschaft, wenn die Gesellschaft auch eine Tätigkeit im Sinne des § 15 I Nr. 1 EStG z.B. ausübt. Wie die Aufzählung zeigt, greift die Infektion nur bei Personengesellschaften, also z.B. Arztgemeinschaftspraxen. Bei Einzelärzten greift dagegen nicht der Abfärbe-, sondern der Geprägegrundsatz. Hier erfolgt keine Umqualifizierung, sondern eine Gesamtbetrachtung.

Wie kann man die Gewerbesteuer reduzieren?

Wie die obigen Ausführungen zeigen, muss zunächst zwischen einem Arzt als Einzelunternehmer und einer Gemeinschaftspraxis aus Ärzten unterschieden werden. Ein Einzelunternehmer kann sowohl freiberuflich als auch gewerblich tätig sein, solange er beide Bereiche sauber trennt. Dies fängt bereits in der Buchführung an. Bei einer Gemeinschaftspraxis reicht die Trennung allein nicht aus. Hier kann z.B. eine weitere Gesellschaft gegründet werden oder es werden Nettoumsatzgrößen im Veranlagungszeitraum unterschritten. Sowohl Einzelärzten als auch Ärzten in Gemeinschaftspraxis steht aber auch ein angemessener GewSt-Freibetrag zu.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.