Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Handwerker mit Rechnung?

Für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ermäßigt sich gemäß § 35a EStG (Einkommensteuergesetz) die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die sonstigen Steuerermäßigungen, auf Antrag um 20 Prozent der Aufwendungen des Steuerpflichtigen, höchstens jedoch um 1200 Euro. Somit könnten in einem Veranlagungsjahr für Handwerkerleistungen 6000 Euro steuerbegünstigt ausgegeben werden. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen ist gemäß § 35a EStG, dass der Steuerpflichtige für die Aufwendungen eine Rechnung erhalten hat und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung erfolgt ist. Ansonsten ist die Aufwendung im besten Fall nicht abzugsfähig.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was droht im schlechtesten Fall?

Wurden Handwerkerleistungen nicht nur in bar beglichen, sondern sogar ohne Rechnung durchgeführt, so bestehen zum einen straf- und bußgeldliche Sanktionen und zum anderen bestehen keine Gewährleistungsansprüche. Im Steuerrecht sieht man sich hier schnell dem Vorwurf der Steuerhinterziehung oder der leichtfertigen Steuerverkürzung ausgesetzt. Gemäß § 370 AO (Abgabenordnung) wird z.B. mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer den Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben macht und dadurch Steuern verkürzt oder für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt. In besonders schweren Fällen kann die Freiheitsstrafe sogar bis zu 10 Jahre betragen. Auch Bußgelder können bis zu 300.000 Euro festgesetzt werden. Sollte sich z.B. der Schwarzarbeiter verletzten, so können ohne Versicherung zudem erhebliche Schadenersatzansprüche auf den Steuerpflichtigen zukommen. Daher: Keine Arbeit ohne Rechnung!

Wo erfolgt der Abzug?

Der Steuerpflichtige muss die festgesetzte Einkommensteuer begleichen. Um diesen Wert zu erhalten, muss zunächst das Einkommen ermittelt werden. Gemäß § 2 EStG ist das Einkommen, der Gesamtbetrag der Einkünfte, vermindert um die Sonderausgaben und die außergewöhnlichen Belastungen. Die Aufwendungen für Handwerker werden aber nicht von den Einkünften abgezogen. Das erhaltene Einkommen, vermindert um die Freibeträge nach § 32 Absatz 6 EStG und um die sonstigen vom Einkommen abzuziehenden Beträge, ist das zu versteuernde Einkommen. Auch hier werden die Aufwendungen aber noch nicht abgezogen. Das zu versteuernde Einkommen bildet die BMG für die tarifliche Einkommensteuer. Erst wenn diese feststeht, kann die jeweils ermittelte Steuerermäßigung abgezogen werden. Beträgt die tarifliche Einkommensteuer Null Euro, so geht die Begünstigung ins Leere. Eine Steuererstattung in Form einer negativen Einkommensteuer scheidet aus.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.