Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerstrafrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerstrafrechts.

Hinterziehung bei Alleinerziehenden?

Alleinerziehende werden grundsätzlich bzgl. ihrer beruflichen Tätigkeit durch das Einkommensteuergesetz steuerlich begünstigt, denn sie können einen Entlastungsbetrag von der Summe ihrer Einkünfte abziehen, wenn zu ihrem Haushalt mindestens ein Kind gehört, für das ihnen ein Freibetrag nach § 32 Absatz 6 EStG oder Kindergeld zusteht. Der Entlastungsbetrag beträgt für das erste Kind im Kalenderjahr 2015 genau 1908 Euro und für jedes weitere Kind noch einmal 240 Euro. Dies ergibt bei zwei Kindern und Einkünften von 30.000 Euro eine Steuerersparnis von über 700 Euro. Zieht jedoch eine andere volljährige Person zu der allein erziehenden Person und bilden diese nunmehr eine Haushaltsgemeinschaft, so entfällt der Entlastungsbetrag anteilig.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Welche Pflicht hat die/der Alleinerziehende?

Ist der Alleinerziehende gleichzeitig Arbeitnehmer, so hat dieser schon während des laufenden Jahres eine Berichtigungspflicht gegenüber dem Finanzamt, wenn die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Entlastungsbetrages entfallen, denn gemäß § 24 b Absatz 4 EStG ermäßigt sich der Entlastungsbetrag dann für jeden vollen Monat um ein Zwölftel. Dies ergibt sich auch aus § 39 Absatz 5 EStG. Treten danach bei einem Arbeitnehmer die Voraussetzungen für eine für ihn ungünstigere Steuerklasse, also von II auf I, ein, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, dem Finanzamt dies mitzuteilen und die Steuerklasse umgehend ändern zu lassen. Kommt der Arbeitnehmer seiner Verpflichtung nicht nach, so ändert das Finanzamt die Steuerklasse grundsätzlich von Amts wegen, aber natürlich kann sie dies nur, wenn sie von der Veränderung auch Kenntnis besitzt. Der Entlastungsbetrag wird bei selbständigen Alleinerziehenden nicht über die Steuerklasse II in der monatlichen Lohnabrechnung, sondern in der Einkommensteuer-Jahreserklärung berücksichtigt. Auch hier muss der Selbständige natürlich eine Erklärung über Ausfallzeiten bzgl. des Entlastungsbetrages einreichen.

Folgen der Nichtberichtigung?

Ob Arbeitnehmer oder Selbständiger, jeder der seine steuerlichen Pflichten bewusst nicht erfüllt, begeht grundsätzlich eine Steuerhinterziehung gemäß § 370 AO (Abgabenordnung). Diese kann nämlich nicht nur durch Tun, sondern auch durch Unterlassen begangen werden. Nach Absatz 1 der Vorschrift wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer erstens: den Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben macht oder zweitens: die Finanzbehörden pflichtwidrig über steuerlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis lässt und dadurch Steuern verkürzt oder für sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt. Ob in Ihrem Fall jedoch tatsächlich eine Lohnsteuerhinterziehung (bei Arbeitnehmern) bzw. Einkommensteuerhinterziehung (bei Selbständigen) vorliegt, ist stets eine Frage des Einzelfalles und bedarf einer gründlichen Prüfung.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.