Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Innergemeinschaftlicher Erwerb steuerfrei?

Die Besteuerung der Umsätze ist in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union grundsätzlich harmonisiert, d.h. bis auf einige Gestaltungsspielräume wie z.B. der Steuersätze oder der Höhe der Erwerbsschwellen sind in den Umsatzsteuergesetzen der Mitgliedsstaaten dieselben Regelungen zu finden. Der innergemeinschaftliche Erwerb und die innergemeinschaftlichen Lieferung sind dabei stets in einem Steuerfall verknüpft und die Besteuerung im Bestimmungsland erfolgt unabhängig davon, ob der Gegenstand im Ursprungsland unversteuert blieb. Sind Abnehmer wie Lieferer Unternehmer, und der Gegenstand für das Unternehmen erworben, so unterliegt der Abnehmer grundsätzlich der Erwerbsbesteuerung. Im Gegenzug ist der Lieferer in seinem Land von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Der Lieferer stellt eine Rechnung ohne Ausweis der Umsatzsteuer für den Vorsteuerabzug aus, und überprüft davor die Umsatzsteuer-Identifikations-Nummer des Erwerbers.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Abnehmer ist Halbunternehmer?

Ist der Abnehmer nur sog. Halbunternehmer, so stellt sich die Besteuerung etwas anders dar. Halbunternehmer sind z.B. Kleinunternehmer, die nicht zur Regelbesteuerung optiert haben oder juristische Personen, die nicht Unternehmer sind. Diese Personengruppen sind in ihrem Mitgliedsstaat nicht in die Umsatzbesteuerung eingegliedert. Sie wachsen aber förmlich in die Erwerbsbesteuerung hinein, wenn sie bestimmte Warengruppen erwerben oder der Umfang ihres Warenerwerbs eine Erwerbsschwelle überschreitet. Unabhängig von der Erwerbsschwelle fällt daher beim Erwerber Umsatzsteuer an, wenn neue Fahrzeuge oder verbrauchssteuerpflichtige Waren erworben werden. Zu Letzteren zählen etwa Heizöl oder alkoholische Getränke. Wird hingegen die Erwerbsschwelle (in Deutschland z.Z. 12.500 Euro) im vorangegangenen und im laufenden Kalenderjahr nicht überschritten, so verbleibt die Steuerschuld beim Lieferer. Bestehen unterschiedliche Steuersätze, so kann der Erwerber seine Steuerpflicht auch durch Option begründen. Diese Entscheidung ist jedoch nicht auf ein einzelnes Geschäft beschränkbar, sondern gilt 2 Jahre.

Abnehmer ist Nichtunternehmer?

Leistet ein inländischer Unternehmer an einen Privatmann in einem anderen Mitgliedstaat, liegt wieder ein steuerbarer Umsatz im Inland vor, der nicht steuerbefreit ist. Dies gilt jedoch nur bei Abholfällen, d.h. wird die Ware befördert oder versendet, so gilt wieder das Bestimmungslandprinzip und der Umsatz unterliegt der ausländischen Umsatzbesteuerung. Dies wiederum aber nur, wenn bestimmte Lieferschwellen nicht überschritten werden. Der Lieferer ist daher auf die Angaben des Erwerbers angewiesen. Sind diese falsch, so schuldet dieser die Umsatzsteuer. Konnte der Unternehmer jedoch die Unrichtigkeit der Angaben erkennen, so schuldet er die Umsatzsteuer und begeht unter Umständen sogar eine Steuerhinterziehung.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.