Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Kapitalerträge im Ausland?

Zu den ausländischen Kapitalerträgen gehören z.B. Dividendenzahlungen auf Aktien. In vielen Ländern wird hier eine Quellensteuer erhoben, d.h. eine Steuer, die direkt an der Quelle erhoben wird, aus der die Einkünfte fließen. Davon wissen viele Investoren nichts oder erfahren es erst nach dem Kauf ihrer ausländischen Aktien. Kanada und Österreich haben derzeit als Quellensteuer denselben Betrag wie die in Deutschland geltende Abgeltungssteuer, nämlich 25 %. Daher könnte man denken, dass in Deutschland keine Abgeltungssteuer mehr anfällt, denn man hat ja bereits Steuern auf die Kapitalerträge geleistet. Dies wäre jedoch eine Fehlvorstellung, denn Kanada und Österreich schöpfen von den Dividendenzahlungen ihrer nationalen Unternehmen zunächst die Quellensteuer von 25 % beim Investor ab, bevor der Restbetrag auf ein Depot einer Bank in Deutschland fließt. Nun muss der Investor aber jetzt nicht zwei Mal 25 % Steuern auf seine Kapitalerträge im Ausland und in Deutschland zahlen, denn es gibt ja Doppelbesteuerungsabkommen.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was bewirken Doppelbesteuerungsabkommen?

Unter einem Doppelbesteuerungsabkommen, kurz DBA versteht man ein Abkommen zwischen zwei Staaten, in welchem geregelt wird, welcher der beiden Staaten und in welchem Umfang die Kapitaleinkünfte besteuern darf. Daraus wird deutlich, dass ein solches Abkommen gerade eine Doppelbesteuerung vermeiden will, um ausländische Investoren nicht abzuschrecken und die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Staaten auszuweiten. Heute bestehen über 90 DBA und natürlich auch mit Kanada und Österreich. In den DBA zwischen Deutschland und Kanada sowie zwischen Deutschland und Österreich ist geregelt, dass 15 Prozent der ausländischen Quellensteuer auf die deutsche Abgeltungssteuer anrechenbar sind. Somit bleiben 15 % der jeweiligen Quellensteuer in Kanada und Österreich und 10 % Abgeltungssteuer wird in Deutschland erhoben. Da die ausländischen Staaten aber bereits 25 % abgezogen haben und eine Doppelbesteuerung gerade vermieden werden soll, kann der Investor sich von den ausländischen Staaten jeweils 10 % zurückholen.

Wie Quellensteuer zurückholen?

Um zu viel gezahlte Quellensteuer zurückzuholen, muss man mit einem amtlichen Formular die Erstattung (meist in der jeweiligen Landessprache) direkt bei der zuständigen ausländischen Finanzbehörde am Firmensitz der Aktiengesellschaft beantragen. Auf diesem Formular muss zudem die Ansässigkeit in Deutschland vom Wohnsitzfinanzamt bestätigt werden. Danach braucht man nur Geduld. Keine aufwändige Rückerstattung ist in Ländern möglich, wo man sich gleich zu Beginn als ausländischer Investor hat registrieren lassen (Befreiung von der Quellensteuer) oder wo gar keine Quellensteuer anfällt oder wo die Quellensteuer gleich dem Anrechnungsbetrag in Deutschland entspricht. Lassen Sie sich vor Ihrer Investition beraten.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.