Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Kapitalerträge versteuern?

Für Kapitalerträge wie z.B. Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne gilt seit 2009 die Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Daher unterliegen seitdem Erwerbseinkommen und Kapitaleinkommen unterschiedlichen Steuersätzen. Handelt es sich um inländische Kapitalerträge, so sind die Kreditinstitute verpflichtet, den Steuerabzug (an der Quelle) vorzunehmen und die Abgeltungssteuer an die Finanzverwaltung abzuführen. Für den Anleger gilt hier die Steuerpflicht als abgegolten und die Sache grundsätzlich als erledigt. Bei ausländischen Kapitalerträgen gilt die Abgeltungssteuer grundsätzlich auch, aber hier besteht mit vielen Staaten ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, sodass es oftmals zu Anrechnungen kommt. Der Anleger hat hier die Verpflichtung, diese ausländischen Einkünfte in jedem Fall seinem zuständigen Finanzamt anzumelden. Manche Kapitalerträge sind auch vom Anwendungsbereich der Abgeltungssteuer ausgeklammert, wie z.B. Kapitalerträge bei mindestens 25 prozentiger Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft. Kapitalerträge unterliegen aber nicht sofort der Steuerpflicht, sondern werden zunächst um den sog. Sparer-Pauschbetrag i.H.v. derzeit 801 Euro bzw. 1602 Euro bei Ehegatten gekürzt.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Sind Rentner bevorzugt?

Viele Rentner fragen sich, ob sie eine Steuererklärung machen müssen, aber in vielen Fällen sollten sie dies freiwillig tun, um die bereits abgeführte Abgeltungssteuer nicht dem Staat zu schenken. Hat ein Ehepaar z.B. ein Einkommen von 5000 Euro unterhalb des Grundfreibetrages von 16008 Euro, so könnte man denken, wenn beide nunmehr Kapitalerträge von jeweils 4000 Euro haben, dass die Abgeltungssteuer zu Recht eingezogen wurde. Jedoch ist dies nicht der Fall, da dem Ehepaar neben dem Sparer-Pauschbetrag auch noch ein Altersentlastungsbetrag zusteht. Dieser ist in seiner Höhe abhängig vom Geburtstag der Eheleute. Sind beide etwa in der Mitte des Jahres 1945 geboren, so steht ihnen ein Betrag von 32 Prozent zu. Für den Fall bedeutet dies, dass ihre steuerpflichtigen Kapitalerträge zusammen nur 4350 Euro betragen und somit ihr Ehegatten-Grundfreibetrag in der Summe immer noch nicht erreicht ist. Daher kann sich dieses Ehepaar die abgeführte Abgeltungssteuer über eine freiwillig eingereichte Steuererklärung komplett zurückholen.

Nichtveranlagungsbescheinigung beantragen?

Ist zu erwarten, dass sich in den kommenden Jahren die Einkommenssituation nicht grundlegend verändert, so ist dem obigen Ehepaar nur zu raten, sich vom Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung zu besorgen, damit sie nicht jedes Jahr erneut ihrem Geld hinterherlaufen müssen. Die Nichtveranlagungsbescheinigung gibt es natürlich auch für Alleinstehende, die z.B. unterhalb ihres Grundfreibetrages bleiben. Diese wird dann der jeweiligen Bank vorgelegt und zukünftig werden alle Kapitalerträge ohne Abgeltungssteuer gutgeschrieben.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.