Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

 

Kleinbetragsrechnung falsch?

Gemäß § 15 I Nr. 1 S.2 UStG setzt die Ausübung des Vorsteuerabzugs voraus, dass der Unternehmer eine nach den §§ 14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Ein Blatt mit der Aufschrift Rechnung genügt daher nicht, sondern es müssen grundsätzlich gemäß § 14 IV UStG zehn Pflichtangaben in einem Schriftstück enthalten sein, damit es als ordnungsgemäße Rechnung zum Vorsteuerabzug anerkannt wird. In besonderen Fällen kann das Bundesministerium der Finanzen mit Zustimmung des Bundesrates aber auch gemäß § 14 VI UStG durch Rechtsverordnung bestimmen, in welchen Fällen und unter welchen Voraussetzungen z.B. Rechnungen bestimmte Angaben nach § 14 IV UStG nicht enthalten müssen, also weniger als zehn Pflichtangaben haben. Die Anforderungen an eine Kleinbetragsrechnung finden sich daher nicht in § 14 UStG, sondern in § 33 UStDV.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

 

Anforderungen an eine Kleinbetragsrechnung?

Eine Rechnung, deren Gesamtbetrag 250 Euro brutto (seit 01.01.2017) nicht übersteigt, muss mindestens folgende Angaben enthalten: 1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers, 2. das Ausstellungsdatum, 3. die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung und 4. das Entgelt und den darauf entfallenden Steuerbetrag für die Lieferung oder sonstige Leistung in einer Summe sowie den anzuwendenden Steuersatz oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt. Als klassisches Beispiel einer Kleinbetragsrechnung gilt die Quittung im Taxi. Da es hier schnell gehen muss, wird z.B. auf das Ausrechnen des Nettobetrages und des Steuerbetrages des Fahrentgelts verzichtet. Bei Rechnungen, bei deren Erstellung man mehr Zeit hat, werden regelmäßig auch bei Beträgen von z.B. nur 2,99 Euro obige Bestandteile angegeben, obwohl man dies bei einer Kleinbetragsrechnung nicht braucht. Es gibt aber auch Unternehmen, die mehr als 4 Posten in einer Rechnung angeben, also äußerlich den Eindruck erwecken, sie würden eine Rechnung nach § 14 UStG erstellen, sich dann aber auf eine Kleinbetragsrechnung aufgrund von z.B. nur 24,90 Euro berufen. Diese Handlung ist zwar nicht nachvollziehbar, aber stellt keine falsche Kleinbetragsrechnung dar, denn in diesem Fall wird lediglich mehr angegeben, als gesetzlich gefordert.

 

Kleinbetragsrechnung auf Richtigkeit prüfen?

Gibt jemand jedoch mehr an, als er müsste, so müssen diese Angaben insbesondere richtig sein. Gemäß A 15.2a Absatz 6 UStAE hat der Leistungsempfänger die in der Rechnung enthaltenen Angaben zu prüfen. Problematisch ist hier z.B. die Steuernummer oder inländische USt-Ident-Nummer. Ist eine von beiden unrichtig und konnte der Unternehmer dies nicht erkennen, bleibt der Vorsteuerabzug grundsätzlich erhalten. Anders ist dies bei einer ausländischen USt-Ident-Nummer, da man hier eine Prüfungsbestätigung anfordern kann.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.