Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrecht.

Leasing oder Mietkauf?

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. NJW 1990, 1113, gilt beim Leasingvertrag grundsätzlich Mietrecht. Daher liegt ein Leasingvertrag vor, wenn der Leasinggeber (meist eine Leasinggesellschaft) eine Sache dem Leasingnehmer gegen Ratenzahlung überlässt. Grundsätzlich hat jeder Leasingvertrag eine feste Grundmietzeit mit Verlängerungsoption. Dinglicher wie wirtschaftlicher Eigentümer bleibt jedoch der Leasinggeber. Den Leasingnehmer trifft allein die Verpflichtung für die Wartung sowie Instandhaltung und die Gefahr für den Untergang oder die Beschädigung der Sache. Gewährleistungsansprüche müssen vom Leasingnehmer gegen den Lieferanten oder Hersteller geltend gemacht werden. Der Leasinggeber kann ihn dabei unterstützen. Die Kündigung darf frühestens nach Ablauf von 40 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Sache erfolgen, da ansonsten ein steuerlich nachteiliger Mietkauf angenommen wird.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was ist ein Mietkauf?

Der Mietkauf zeichnet sich dadurch aus, dass der Vermieter dem Mieter das Recht einräumt, die Mietsache innerhalb einer bestimmten Frist zu einem vorher festgelegten Preis zu erwerben, unter Anrechnung der bis dahin teilweise oder im ganzen Umfang gezahlten Miete. Der Unterschied zum Leasingvertrag besteht darin, dass beim Mietkauf der Vermieter weiterhin für die Gefahr des zufälligen Untergangs, der Mängelhaftung oder der Instandhaltung aufkommen muss. Steht bei Vertragsabschluss bereits fest, dass ein Eigentumsübergang an den Leasingnehmer erfolgen soll, so liegt kein Leasingvertrag, sondern ein Mietkaufvertrag vor. Gleiches gilt z.B., wenn eine Verlängerungsoption vereinbart ist, bei der der Barwert der Verlängerungsmiete kleiner ist als der Buchwert der Sache zum Optionszeitpunkt oder wenn eine Kaufoption vereinbart ist, bei der der Kaufpreis kleiner ist als der Buchwert der Sache zum Optionszeitpunkt. Entscheidend für die Klassifizierung zwischen Leasingvertrag und Mietkaufvertrag ist stets die wirtschaftliche Zuordnung der Sache.

Nachteile beim Leasing?

Leasingverträge haben aber nicht nur Vorteile, wie etwa den gleichmäßig geringen anstelle eines einmalig höheren Liquiditätsabflusses oder steuerliche Vergünstigungen, sondern auch zahlreiche Nachteile. Hier ist zum einen das Dreiecksverhältnis zu nennen zwischen Leasinggeber-Leasingnehmer und Hersteller bzw. Lieferant. Der Leasingnehmer muss bei Problemen mit der Sache seine z.B. Mängelansprüche gegen den Hersteller bzw. Lieferanten geltend machen bei weiter laufenden Zahlungen gegenüber dem Leasinggeber. Dieser wiederum kann Opfer von Betrugsfällen werden, wenn ihm nicht vorhandene Sachen zum Kauf und zur Rückmietung (sale and lease back) angeboten werden oder nur eine vorhandene Sache mehreren Leasinggebern angeboten wird. Ferner kann die Sache gestohlen oder angezündet werden mit anschließenden Schadenersatzforderungen.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.