Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerstrafrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerstrafrechts.

Lohnsteuerhinterziehung verdächtigt?

Der Arbeitgeber hat gemäß § 41a EStG (Einkommensteuergesetz) spätestens am zehnten Tag nach Ablauf eines jeden Lohnsteuer-Anmeldungszeitraums erstens dem Finanzamt, in dessen Bezirk sich die Betriebsstätte befindet, eine Steuererklärung einzureichen, in der er die Summen der im Lohnsteuer-Anmeldungszeitraum einzubehaltenden und zu übernehmenden Lohnsteuer angibt und zweitens die im Lohnsteuer-Anmeldungszeitraum insgesamt einbehaltene und übernommene Lohnsteuer an das Betriebsstätten-FA abzuführen. Die Anmeldung steht einer Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachprüfung gleich.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Bedeutung der LSt-Außenprüfung?

Das Betriebsstätten-FA ist aber nicht nur für die Entgegennahme der Steuererklärung und der darin angegebenen Lohnsteuer, sondern auch für die Außenprüfung der Einbehaltung oder Übernahme und korrekten Abführung der Lohnsteuer zuständig. Kommt dabei heraus, dass der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer eine sogenannte Schwarzlohnabrede getroffen hatte, so stimmt dessen Buchführung nicht und seine übermittelte Steuererklärung war fehlerhaft und die überwiesene Lohnsteuer zumindest verkürzt. Eine Selbstanzeige gemäß § 371 AO (Abgabenordnung) zur Erlangung von Straffreiheit scheidet nachdem der Finanzbeamte erschienen ist grds. aus. Nunmehr wird sich sofort die Einleitung eines Strafverfahrens anschließen. Die Rechte und Pflichten des Steuerpflichtigen und der Finanzbehörde im Besteuerungsverfahren und im Strafverfahren richten sich gemäß § 393 AO nach den für das jeweilige Verfahren geltenden Vorschriften. Im Besteuerungsverfahren sind jedoch Zwangsmittel gegen den Steuerpflichtigen unzulässig, wenn er dadurch gezwungen würde, sich selbst wegen einer von ihm begangenen Steuerstraftat oder Steuerordnungswidrigkeit zu belasten. Der Steuerpflichtige ist zwar weiterhin zur Mitwirkung verpflichtet, aber ansonsten sollte er schweigen und Rechtsrat einholen.

Was kann der Arbeitgeber tun?

Ist die Lohnsteueranmeldung fehlerhaft und somit auch der überwiesene Geldbetrag, aber es lag keine Schwarzlohnabrede vor, so gibt es mehrere Änderungsmöglichkeiten der Anmeldung. Eine davon ist in § 41 c EStG geregelt. Danach ist der Arbeitgeber grds. berechtigt, bei der jeweils nächstfolgenden Lohnzahlung bisher noch nicht erhobene Lohnsteuer nachträglich einzubehalten, wenn er z.B. erkennt, dass er die Lohnsteuer bisher nicht vorschriftsmäßig einbehalten hat. Lag dagegen eine Schwarzlohnabrede nachweislich vor, so wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer z.B. den Finanzbehörden über steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben macht oder diese pflichtwidrig in Unkenntnis lässt und dadurch Steuern verkürzt. In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Hat sich das FA noch nicht gemeldet, so eine Selbstanzeige des Arbeitgebers noch möglich.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.