Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Mantelgesellschaft oder Vorratsgesellschaft?

Die Gründung einer GmbH kann dadurch beschleunigt werden, indem Anteile an einer bereits bestehenden, aber wirtschaftlich nicht mehr aktiven GmbH erworben werden. Man spricht hier auch vom Erwerb einer Mantelgesellschaft. Charakteristisch ist nämlich, dass der Geschäftsbetrieb ohne Liquidation oder Insolvenz eingestellt wurde. Die Mantelgesellschaften sind von den sog. Vorratsgesellschaften gerade im Haftungsbereich zu unterscheiden. Letztere werden speziell zu dem Zweck gegründet, später im Rechtsverkehr eingesetzt zu werden, waren somit wirtschaftlich bis zum Verkauf gar nicht aktiv. Hier geht es meist um die Verwaltung eigener Vermögenswerte. Beide Gesellschaften werden von Verantwortlichen jedoch kritisch betrachtet.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was ist Steuerrechtlich zu beachten?

Nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofs stellt die Verwendung des Mantels einer „auf Vorrat“ gegründeten Gesellschaft mit beschränkter Haftung wirtschaftlich eine Neugründung dar. Daher sind insbesondere die Vorschriften zur Kapitalausstattung entsprechend anzuwenden, vgl. BGH, Beschluss vom 09.12.2002 – II ZB 12/02. Wenn der neue Geschäftsführer danach die durchgeführten Veränderungen beim Handelsregister anmeldet, muss er auch die Anforderungen gemäß § 8 Absatz 2 GmbHG erfüllen. In der Anmeldung ist demzufolge die Versicherung abzugeben, dass die in § 7 Absatz 2 und 3 GmbHG bezeichneten Leistungen auf die Geschäftsanteile bewirkt sind und dass der Gegenstand der Leistungen sich endgültig in der freien Verfügung der Geschäftsführer befindet. Dies dient dem Gläubigerschutz. Das Gericht kann bei erheblichen Zweifeln an der Richtigkeit der Versicherung Nachweise (unter anderem Einzahlungsbelege) verlangen. In der Anmeldung haben die Geschäftsführer z.B. ferner zu versichern, dass keine Umstände vorliegen, die ihrer Bestellung nach § 6 Absatz 2 Satz 2 Nr. 2 und 3 sowie Satz 3 GmbHG entgegenstehen.

Was gilt steuerlich?

Steuerlich stellt sich beim Kauf einer Mantel- oder Vorratsgesellschaft regelmäßig die Frage, ob ein schädlicher Beteiligungserwerb vorliegt. Was dies ist, regelt § 8 c KStG. Werden nach Absatz 1 der Vorschrift innerhalb von fünf Jahren mittelbar oder unmittelbar mehr als 25 % des gezeichneten Kapitals, der Mitgliedschaftsrechte, Beteiligungsrechte oder der Stimmrechte an einer Körperschaft an einen Erwerber oder diesem nahe stehende Personen übertragen oder liegt ein vergleichbarer Sachverhalt vor (schädlicher Beteiligungserwerb), sind insoweit die bis zum schädlichen Beteiligungserwerb nicht ausgeglichenen oder abgezogenen negativen Einkünfte (nicht genutzte Verluste) nicht mehr abziehbar. Ein schädlicher Beteiligungserwerb liegt aber nach Satz 5 nicht vor, wenn z.B. an dem übertragenden RT der Erwerber zu 100 % mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist und der Erwerber eine natürliche oder juristische Person oder eine Personenhandelsgesellschaft ist.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.