Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Neue Veranlagung von Ehegatten?

Für den Veranlagungszeitraum (VZ) 2013 haben sich die Veranlagungsarten für Ehegatten von 7 auf 4 verkürzt. Bis zum 31.12.2012 gab es für Verheiratete noch folgende Veranlagungsarten und die dazugehörigen Tarife: Zusammenveranlagung mit Splittingtarif, Getrenntveranlagung mit Grundtarif, Besondere Veranlagung im Jahr der Eheschließung mit Grundtarif, Besondere Veranlagung für Witwerinnen bzw. Witwer im Folgejahr mit Splittingtarif. Daneben gab es bereits bis Ende 2012 die Einzelveranlagung mit Grundtarif, wenn kein Wahlrecht bzgl. Zusammenveranlagung bestand, etwa wenn ein Ehegatte nicht unbeschränkt einkommensteuerpflichtig war oder eine bloße Zweckehe vorlag. Ferner gab es die Einzelveranlagung für Witwerinnen und Witwer im Todesjahr mit Splittingtarif und letztlich die Einzelveranlagung im Trennungsjahr mit Splittingtarif. Dies hat sich seit dem 01.01.2013 geändert.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Welche Veranlagungsarten gibt es heute?

Nunmehr gibt es bei Ehegatten nur noch die folgenden Möglichkeiten der Veranlagung: Zusammenveranlagung mit Splittingtarif, Einzelveranlagung mit Grundtarif, Einzelveranlagung für Witwerinnen und Witwer im Folgejahr mit Splittingtarif und Einzelveranlagung im Trennungsjahr mit Splittingtarif. Die besondere Veranlagung sowie die getrennte Veranlagung existieren nicht mehr. Ihr Wegfall soll der Vereinfachung des Steuerrechts dienen. Die Ehegatten haben heute nur noch ein Wahlrecht zwischen Einzel- und Zusammenveranlagung. Beide Veranlagungsarten sind aber, wie bereits oben ersichtlich nicht neu. Besteht kein Wahlrecht, so greift die Einzelveranlagung mit Grundtarif. Haben die Ehegatten ein Wahlrecht, aber üben es nicht aus, so wird vom Finanzamt automatisch, d.h. ohne Antrag eine Zusammenveranlagung durchgeführt.

Was beinhaltet die Erneuerung?

Aufgrund des Wegfalls der besonderen Veranlagung im Jahr der Eheschließung sind heute viele Ehegatten schlechter gestellt, d.h. müssen mehr Steuern zahlen, weil sie z.B. den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nicht mehr in Anspruch nehmen können. Während es früher sowohl die Einzelveranlagung und die Getrenntveranlagung gab, existiert heute nur noch die Einzelveranlagung. Dadurch kommt auch der Unterschied zwischen beiden zum Ausdruck. Mit der heutigen Einzelveranlagung können Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und die Steuerermäßigung nach § 35a EStG nicht mehr steueroptimierend frei zugeordnet werden. Sie werden demjenigen Ehegatten zugerechnet, der sie wirtschaftlich getragen hat. Auf übereinstimmenden Antrag beider Ehegatten können die Aufwendungen aber auch weiterhin jeweils zur Hälfte abgezogen werden. Die neue Veranlagung nach dem Einkommensteuergesetz gilt aber auch vorerst nur für Ehegatten und nicht für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.