Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Private Familienstiftung oder Doppelstiftung?

Laut Veröffentlichung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen gibt es mit Stichtag 31. Dezember 2015 genau 21.301 rechtsfähige Stiftungen. Für sie gelten die Vorschriften der §§ 80 ff. BGB. Die vorherrschende gemeinnützige Stiftung wie auch die privatnützige Familienstiftung sind rechtsfähige Stiftungen, d.h. beide Stiftungsarten erlangen ihre Rechtsfähigkeit durch einen staatlichen Akt der Anerkennung durch die zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde des jeweiligen Bundeslandes. Der Anerkennung geht das sog. Stiftungsgeschäft voraus. Hier werden z.B. der Stiftungsname, das Stiftungsvermögen und der Stiftungszweck festgelegt.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wann liegt Familienstiftung vor?

Eine Definition für eine Familienstiftung liefert § 15 Absatz 2 AStG (Außensteuergesetz). Hiernach sind Familienstiftungen Stiftungen, bei denen der Stifter, seine Angehörigen und deren Abkömmlinge zu mehr als der Hälfte bezugsberechtigt oder anfallsberechtigt sind. Darüber hinaus wird aber auch vertreten, dass eine Bezugs- oder Anfallsberechtigung von mindestens 25 % genügt, wenn das wesentliche Familieninteresse durch weitere Merkmale nachgewiesen werden kann. Dazu zählt z.B., wenn die Familie wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsführung der Stiftung hat. Die Familienstiftung unterliegt jedoch in vollem Umfang der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer. Zudem unterliegt sie alle 30 Jahre einer Erbersatzsteuer gemäß § 1 Absatz 1 Nr. 4 ErbStG. Lediglich bei der Errichtung kann ihr eine Steuerprivilegierung gemäß § 15 Absatz 2 ErbStG zugutekommen. Daher tritt die Familienstiftung häufig in Kombination mit einer gemeinnützigen Stiftung auf. Hier kann gezielt auf die Bedürfnisse des Stifters und seiner Angehörigen eingegangen werden.

Doppelstiftung errichten?

Die Doppelstiftung ist keine eigene Stiftungsart, sondern eine Kombination aus gemeinnütziger Stiftung und privatnütziger Stiftung (Familienstiftung), d.h. hier müssen zwei Stiftungen errichtet werden. Um die Privilegierung bei der Errichtung bzgl. der Schenkung- bzw. Erbschaftsteuer zu erreichen, kann es manchmal jedoch auch nötig sein, zwei Familienstiftungen zu gründen. Dann läge eine Tripelstiftung vor. Ziel der Kombination ist letztlich das wesentliche Vermögen von der Führung des Unternehmens zu lösen. Die im Rahmen der gemeinnützigen Stiftung erzielten Erträge sind dabei steuerfrei, müssen aber entsprechend der Satzung eingesetzt werden. Hervorzuheben ist hierbei § 58 Nr. 6 AO (Abgabenordnung). Hiernach wird die Steuervergünstigung nicht dadurch ausgeschlossen, dass eine Stiftung einen Teil, jedoch höchstens 1/3 ihres Einkommens dazu verwendet, um in angemessener Weise den Stifter und seine nächsten Angehörigen zum Bsp. zu unterhalten. Was die Familienstiftung hier anbetrifft, so wird sie benötigt, um den unternehmerischen Einfluss in der Familie zu erhalten und einen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zu verhindern.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.