Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Säumniszuschlag entstanden?

Wird eine Steuer gemäß § 240 AO (Abgabenordnung) nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstages entrichtet, so ist grundsätzlich für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von einem Prozent des abgerundeten rückständigen Steuerbetrags zu entrichten. Bei 50.000 Euro zu zahlender Steuer sind das Säumniszuschläge von 1.000 Euro, wenn man nur zwei Monate im Verzug ist. Der Säumniszuschlag entsteht dabei allein durch Zeitablauf, d.h. auf ein Verschulden des Steuerpflichtigen kommt es nicht an. Die Zielsetzung der Finanzverwaltung ist dabei zum einen, den Steuerpflichtigen zur fristgerechten Zahlung zu motivieren und zum anderen den zusätzlichen Verwaltungsaufwand und entstandene Liquiditätsnachteile auszugleichen.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Voraussetzungen des Säumniszuschlags?

Bevor ein Säumniszuschlag jedoch erhoben werden kann bzw. darf, müssen einige positive wie negative Voraussetzungen erfüllt sein, d.h. es gibt zahlreiche Ausnahmen, bei deren Vorliegen kein Säumniszuschlag anfällt. Eine Voraussetzung für das Entstehen eines Säumniszuschlages ist, dass der geschuldete Steuerbetrag überhaupt fällig ist. Der Fälligkeitstag ergibt sich dabei entweder aus dem Gesetz oder aus einer Bestimmung der Finanzbehörde. Keine Fälligkeit besteht jedoch, wenn der Steuerbetrag gestundet wurde, denn die Stundung verschiebt die Fälligkeit. Können Sie daher eine Stundungsvereinbarung vorlegen, so wären Säumniszuschläge unzulässig. Zu beachten ist dabei jedoch, wann man den Antrag dazu gestellt hat. Säumniszuschläge fallen auch dann nicht an, wenn man einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung zum richtigen Zeitpunkt gestellt hat. Weitere Voraussetzung ist, dass die Steuer bereits festgesetzt oder angemeldet war. Im Bereich der Umsatzsteuer-Voranmeldung z.B. kann Fälligkeit bereits eingetreten sein, aber solange der Steuerpflichtige die Steuer nicht anmeldet, entsteht kein Säumniszuschlag. Entscheidend ist aber auch der Zahlungseingang.

Gibt es eine Schonfrist?

Im Bereich der Voranmeldungen gibt es sogar zwei Schonfristen, bevor ein Säumniszuschlag anfällt. Die erste Schonfrist bekommt der Steuerpflichtige, wenn er die Voranmeldung nicht durchführt. Diese Frist kann mehrere Monate andauern, wenn das Finanzamt nicht von sich aus die Steuer schätzt und festsetzt mit Fälligkeitstermin zur Zahlung. Wenn der Steuerpflichtige von sich aus die Steuer z.B. nach über 2 Monaten anmeldet, dann liegt es in seinen Händen, ob er für zwei oder mehr Monate, für einen oder keinen einzigen Monat einen Säumniszuschlag zahlen muss. Wenn er z.B. am 15.04.2016 die Steuer für Februar 2016 anmeldet, dann werden Säumniszuschläge erst von dem auf den Tag des Eingangs der Voranmeldung folgenden Tag berechnet. Nunmehr kann für den Steuerpflichtigen die zweite Schonfrist zum Einsatz kommen. Ein Säumniszuschlag wird nämlich gemäß § 240 III 1 AO überhaupt nicht erhoben, wenn die Säumnis nur bis zu drei Tagen anhält.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.