Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Spendenbescheinigung fehlerhaft?

Nach § 10 b EStG (Einkommensteuergesetz) sind Zuwendungen zur Förderung bestimmter Zwecke als Sonderausgaben grds. steuerlich abzugsfähig. Unter Zuwendung versteht man auch den Begriff der Spende. Als Zweck kommen hier gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Ziele im Sinne der §§ 52 bis 54 der Abgabenordnung in Betracht. Als Spenden werden aber nur die Zuwendungen anerkannt, die freiwillig, ohne konkrete Gegenleistung und für einen steuerbegünstigten Zweck erfolgten. Geldleistungen zur Begleichung von z.B. Ordnungswidrigkeiten zählen daher nicht dazu. Der Abzug als Sonderausgabe ist in der Höhe zunächst begrenzt. Er beträgt im Veranlagungsjahr insgesamt bis zu 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte oder 4 Promille der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter. Höhere Beträge bleiben aber nicht unberücksichtigt, sondern können in den folgenden Veranlagungszeiträumen als Sonderausgaben abgezogen werden. Notwendig ist aber in jedem Fall ein wirksamer Spendennachweis.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Anforderung an den Spendennachweis?

Die Anforderungen an einen wirksamen Spendennachweis sind in § 50 EStDV (Einkommensteuer-Durchführungsverordnung) geregelt. Danach dürfen Spenden nur abgezogen werden, wenn sie durch eine Spendenbestätigung nachgewiesen werden, die der Spendenempfänger grundsätzlich nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck ausgestellt hat. Ausnahmsweise genügt aber auch der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstituts als Nachweis, wenn die Zuwendung z.B. zur Hilfe in Katastrophenfällen innerhalb eines Zeitraumes, den die obersten Finanzbehörden der Länder im Benehmen mit dem Bundesministerium der Finanzen bestimmen, auf ein für den Katastrophenfall eingerichtetes Sonderkonto einer inländischen juristischen Person des öffentlichen Rechts, einer inländischen öffentlichen Dienststelle oder eines inländischen amtlich anerkannten Verbandes der freien Wohlfahrtspflege einschließlich seiner Mitgliedsorganisationen eingezahlt worden ist. Erleichterungen beim Nachweis gibt es auch bei Spenden bis lediglich 200 Euro. Aus diesem Nachweis muss aber auch eine eindeutige Identifizierung des Empfängers der Spende möglich sein. Wird die Spende zweckentfremdet eingesetzt, so ist der Nachweis grds. wertlos.

Vertrauensschutz oder Haftung?

Bei nachträglich festgestellter Zweckentfremdung ist der Sonderausgabenabzug grds. zu versagen bzw. der bereits bestandskräftige Steuerbescheid wieder zu ändern. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Spender Vertrauensschutz genießt, d.h. wenn er gutgläubig auf die Richtigkeit der Spendenbescheinigung vertraute. War er bösgläubig, so liegt zumindest eine Steuerverkürzung vor. Wer auf der anderen Seite eine unrichtige Bestätigung z.B. ausstellt, der haftet für die entgangene Steuer in Höhe von 30 % der zugewendeten Spende.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.