Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Steuer bei Immobilien?

Beim Erwerb einer Immobilie durch Schenkung oder von Todes wegen, fällt zwar keine Grunderwerbsteuer an, aber grundsätzlich Schenkung- oder Erbschaftsteuer. Ob dies so ist, hängt vom Wert des Grundvermögens z.B. in Abhängigkeit vom Abzug von Verbindlichkeiten, vom Eingreifen von Verschonungsregelungen und vom persönlichen Freibetrag des Begünstigten ab. Die Bewertung des Grundvermögens erfolgt zum gemeinen Wert, welcher gemäß der §§ 178 ff. des Bewertungsgesetzes festgestellt wird. Entscheidend ist hierbei, ob allein ein Grundstück oder ein bebautes Grundstück erworben wurde. Der Wert der bebauten Grundstücke ist gemäß § 182 BewG nach dem Vergleichs-, dem Ertragswert- oder dem Sachwertverfahren zu ermitteln.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wann gilt das Sachwertverfahren?

Wenn es um Wohnungseigentum, um Teileigentum oder um Ein- und Zweifamilienhäuser geht, sind diese grundsätzlich im Vergleichswertverfahren gemäß § 182 Absatz 2 BewG zu bewerten. Dies gilt jedoch nur, wenn ein Vergleichswert vorliegt. Ist dies nicht der Fall, dann gilt das Sachwertverfahren. Handelt es sich um Grundstücke, die mit einer Mieteinnahme im Zusammenhang stehen, dann gilt das Ertragswertverfahren. Bei Ermittlung des gemeinen Werts eines bebauten Grundstücks durch das Sachwertverfahren, muss zunächst der Bodenwert und dann der Gebäudesachwert ermittelt werden. Der Bodenwert ist das Produkt aus Grundstücksfläche und Bodenrichtwert. Der Gebäudesachwert ergibt sich aus der Bruttogrundfläche des Gebäudes und Werten aus den Anlagen 22 und 24 des BewG. Bodenwert und Gebäudesachwert ergeben in Addition dann zunächst den vorläufigen Sachwert und dieser multipliziert mit der Wertzahl nach Anlage 25 des BewG den Sachwert des Grundvermögens. Hierbei ist hervorzuheben, dass der Mindestwert der Gebäuderegelherstellung seit 2015 nicht mehr 40 %, sondern nur noch 30 % beträgt. Ebenfalls seit diesem Datum wurde z.B. die wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer für Ein- und Zweifamilienhäuser von 80 auf nur noch 70 Jahren gesenkt. Lassen Sie bei Zweifeln Ihren Steuerbescheid auf Richtigkeit überprüfen.

Berücksichtigung von Verbindlichkeiten?

Wenn Sie eine Immobilie von Todes wegen erworben haben, dann bildet deren Wert, abzüglich der Nachlassverbindlichkeiten die Bemessungsgrundlage des Erbschaftsteuerrechts. Nachlassverbindlichkeiten können gemäß § 10 ErbStG grundsätzlich Schulden, die der Erbe vom Erblasser übernommen hat, sein. Daneben gibt es aber auch Verbindlichkeiten, die als Erbfallschulden bezeichnet werden. Dazu gehört z.B. eine Verbindlichkeit, die mit einer Auflage oder einem Vermächtnis im Zusammenhang steht. Aber auch Aufwendungen, die z.B. aus der Bestattung resultieren sind abzugsfähig. Wenn Sie eine Immobilie mit Verbindlichkeiten geschenkt bekommen haben, dann liegt eine gemischte Schenkung mit Aufspaltung vor.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.