Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Umzugskosten dreifach?

Viele Menschen ziehen in ihrem Leben mehr als einmal um. Dies kann verschiedene Gründe haben. In jungen Jahren ist dies oft beruflich bedingt und im Alter oft gesundheitlich. Es kann aber auch private Gründe geben, die zu einem Umzug veranlassen. In allen Fällen stellt sich dann regelmäßig die Frage, ob die Umzugskosten aus steuerlicher Sicht berücksichtigt werden können. Am Häufigsten erfolgt ein Umzug aus beruflichen Gründen. Dann sind die Kosten dafür für einen Arbeitnehmer als Werbungskosten geltend zu machen. Hierbei kann dieser grundsätzlich wählen, ob er die tatsächlichen Kosten geltend macht oder die Umzugskostenpauschale beantragt. Diese ändert sich regelmäßig einmal im Jahr. Wenn der letzte berufliche Umzug noch keine 5 Jahre zurückliegt, so erhöht sich für Arbeitnehmer die jeweilige Pauschale sogar um 50 %. In der Steuererklärung sind diese Kosten in der Anlage N einzutragen. Die Berücksichtigung führt zu einer Reduzierung der Einkünfte.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Vorteil des privaten Umzugs?

Verlegt ein Arbeitnehmer seinen Hauptwohnsitz aus privaten Gründen vom Arbeitsort weg, um z.B. mit seiner Lebenspartnerin zusammenzuziehen (doppelte Haushaltsführung), so erkennt das Finanzamt auch die dafür aufgebrachten Umzugskosten an. Diese Kosten sind dann aber keine Werbungskosten, sondern Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen. Sie sind im Mantelbogen der Erklärung zur Einkommensteuer anzugeben und 20 % von maximal 20.000 Euro werden berücksichtigt. Der Vorteil dieser Umzugskosten ist, dass sie von der bereits ermittelten Einkommensteuer abgezogen werden, d.h. wertvollere Steuerrabatte als bloße Reduzierungen der Einkünfte sind.

Umzugskosten als außergewöhnliche Belastung?

Wer letztlich aus gesundheitlichen Gründen umziehen muss, weil er keine Treppen mehr steigen kann oder rollstuhlbedingt eine Parterrewohnung benötigt, der kann auch diese Umzugskosten als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Sie sind im Mantelbogen einzutragen, jedoch werden nicht eins zu eins abgezogen, sondern zuerst wird eine zumutbare Belastung ermittelt. Diese beträgt bei einem Alleinstehenden mit 40.000 Euro Einkünften 6 Prozent. Hier zeigt sich auch der Unterschied zwischen einer Reduzierung der Einkünfte und einem Steuerrabatt. Hat der Umzug etwa 3.000 Euro gekostet, so könnte der Alleinstehende nunmehr 600 Euro Umzugskosten geltend machen. Wäre der Umzug privat veranlasst gewesen, so hätte er auch 600 Euro geltend machen können, aber Kosten für außergewöhnliche Belastungen senken eben nur die Einkünfte zur Ermittlung des zu versteuernden Einkommens. Wäre dieses Einkommen hier z.B. 11.480 Euro, so würde eine Steuer von 596 Euro anfallen, aber bei privatem Umzug würde von dieser Summe 600 Euro abgezogen werden und die Einkommensteuer wäre 0 Euro.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.