Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

USt-Sonderprüfung angeordnet?

Jeder Unternehmer ist verpflichtet regelmäßig Steuervoranmeldungen nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz an das Finanzamt zu übermitteln. Besteht eine Zahllast, so ist diese zeitnah durch den Unternehmer zu begleichen. Besteht ein Erstattungsanspruch, so muss auch diesem vom Finanzamt zeitnah nachgekommen werden. Erscheint die Höhe dieses Anspruchs dem Finanzamt jedoch zweifelhaft, z.B. aufgrund der Geltendmachung außergewöhnlich hoher Vorsteuerbeträge durch einen Firmengründer, so können die damit betrauten Amtsträger der Finanzbehörde gemäß § 27b UStG ohne vorherige Ankündigung und außerhalb einer Außenprüfung Grundstücke und Räume von Personen während z.B. der Geschäftszeiten betreten, um Sachverhalte festzustellen, die für die Besteuerung erheblich sein können. Dies nennt man Umsatzsteuer-Nachschau. Hat das Finanzamt mehr Zeit, so kann es auch eine Umsatzsteuer-Sonderprüfung anordnen.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wie ist der Ablauf?

Die Umsatzsteuer-Sonderprüfung ist nicht etwa speziell im Umsatzsteuergesetz geregelt, sondern folgt den Regelungen zur Außenprüfung in der Abgabenordnung. Sie dient gemäß § 194 AO der Ermittlung der steuerlichen Verhältnisse des Steuerpflichtigen. Sie ist natürlich wie der Name es schon sagt auf die Steuerart der Umsatzsteuer begrenzt im Gegensatz zur normalen Außenprüfung und hat regelmäßig nur einen Besteuerungszeitraum, z.B. das vorangegangene Jahr. Vor Beginn der USt-Sonderprüfung erlässt das Finanzamt zunächst eine schriftliche Prüfungsanordnung, d.h. einen Verwaltungsakt. Dieser sowie der voraussichtliche Prüfungsbeginn und der Name des Prüfers sind dem Unternehmer regelmäßig zwei Wochen vor Beginn der Prüfung bekannt zu geben. Gemäß § 199 AO ist der Steuerpflichtige während der Außenprüfung und somit auch während der USt-Sonderprüfung über die festgestellten Sachverhalte und die möglichen steuerlichen Auswirkungen zu unterrichten, wenn dadurch der Zweck und der Ablauf der Prüfung nicht beeinträchtigt werden. Im Übrigen hat der Steuerpflichtige bei der Feststellung der Sachverhalte, die für die Besteuerung erheblich sein können, mitzuwirken. Um jedoch bereits anfängliche Zweifel auszuräumen, sollten Unternehmer stets selbst pünktlich ihrer Zahllast nachkommen und z.B. auch Vorsteuerberichtigungen vermeiden.

Negative Folgen der USt-Sonderprüfung?

Die Folgen einer USt-Sonderprüfung können sehr negativ sein. Zum einen kann eine umsatzsteuerliche Organschaft bejaht werden. Hierbei sind alle Umsätze und der Vorsteuerabzug aus Rechnungen dem Organträger zuzurechnen. Dabei kann es zu Rechenfehlern des Finanzamtes zum Nachteil des Steuerpflichtigen kommen. Zum anderen können hohe Nachzahlungen entstehen. Besonders schmerzlich ist auch, dass der USt-Änderungsbescheid meist erst Jahre später kommt und dann eine hohe Verzinsungspflicht bestehen kann.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.