Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Vorsteuerabzug nach Rechnungsberichtigung?

Jeder Unternehmer kann gemäß § 15 I 1 Nr. 1 UStG als Vorsteuerbetrag die gesetzlich geschuldete Steuer (Umsatzsteuer) für Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer für sein Unternehmen ausgeführt worden sind, abziehen. Die Ausübung des Vorsteuerabzugs setzt aber voraus, dass der Unternehmer eine nach den §§ 14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Oftmals ist es jedoch so, dass irgendeine gesetzliche Voraussetzung fehlt, und somit der Vorsteuerabzug vom Finanzamt nach einer durchgeführten z.B. Betriebsprüfung nachträglich versagt wird. Hier fallen grds. Nachzahlungszinsen an.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Voraussetzungen einer Rechnung?

Damit Obiges nicht passiert, sollte eine Rechnung damit alle Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Rechnung zum Vorsteuerabzug enthalten. Gemäß § 14 IV UStG muss eine Rechnung auszugsweise folgende Angaben enthalten: „1. den vollständigen Namen und die vollständige Anschrift des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers, 2. die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundeszentralamt für Steuern erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, 3. das Ausstellungsdatum, 4. eine fortlaufende Nummer mit einer oder mehreren Zahlenreihen, die zur Identifizierung der Rechnung vom Rechnungsaussteller einmalig vergeben wird (Rechnungsnummer), 5. die Menge und die Art (handelsübliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenstände oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung, 6. den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung; in den Fällen des Absatzes 5 Satz 1 den Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts oder eines Teils des Entgelts, sofern der Zeitpunkt der Vereinnahmung feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung übereinstimmt, 7. das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung (§ 10) sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist, ….“ Dies sind nur einige Voraussetzungen. Zur ganzen Prüfung einer Eingangsrechnung sollte man anwaltlichen Rat einholen.

Rückwirkung und Verzinsung?

Entspricht die Rechnung nicht den gesetzlichen Anforderungen, so kann man sie natürlich vom Rechnungsaussteller berichtigen lassen. Dies führte jedoch bisher dazu, dass der Vorsteuerabzug zunächst versagt wurde, d.h. eine Rückwirkung der berichtigten Rechnung nicht möglich war und Nachzahlungszinsen festgesetzt wurden. Dies ist nunmehr Geschichte, da der 5. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) seine Rechtsprechung geändert hat, vgl. BFH Urteil vom 20.10.2016, V R 26/15. Danach kann eine fehlerhafte Rechnung bis zum Schluss der letzten mündlichen Verhandlung vor dem FG berichtigt werden und es fällt auch keine Nachverzinsung mehr an. Abweichende Änderungsbescheide des FA sollten daher angegriffen werden.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.