Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Vorsteuerbetrag auf Herstellungskosten?

Gemäß § 9 b EStG (Einkommensteuergesetz) gehört der Vorsteuerbetrag nach § 15 des Umsatzsteuergesetzes, soweit er bei der Umsatzsteuer abgezogen werden kann, z.B. nicht zu den Herstellungskosten des Wirtschaftsgutes, auf dessen Herstellung er entfällt. Herstellungskosten sind gemäß § 255 Absatz 2 HGB (Handelsgesetzbuch) die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstandes, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Dazu gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Forschungs- und Vertriebskosten gehören nicht zu den Herstellungskosten.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wer ist Unternehmer?

Die abziehbare Vorsteuer gehört nicht zu den Herstellungskosten eines Wirtschaftsgutes. Im Umkehrschluss ist also die nicht abziehbare Vorsteuer als Teil der Herstellungskosten zu behandeln. Entscheidend ist daher, wann die Vorsteuer überhaupt abziehbar ist. Die Vorsteuer ist nur dann abziehbar, wenn eine Vorsteuerabzugsberechtigung vorliegt. Zunächst muss eine Rechnung nach den Voraussetzungen des § 14 UStG (Umsatzsteuergesetz) vorliegen und ferner muss der Rechnungsempfänger Unternehmer sein und eine Lieferung von Waren oder eine sonstige Leistung von einem anderen Unternehmer für sein Unternehmen erhalten haben. Grundvoraussetzung ist also, dass zwei Unternehmer beteiligt sind. Unter einem Unternehmer versteht man nach Ansicht des Bundesfinanzhofs eine Person, die allein Unternehmerinitiative entfalten kann und Unternehmerrisiko trägt, also eine Person, nach deren Willen und auf deren Rechnung und Gefahr das Unternehmen in der Weise geführt wird, dass sich Erfolg oder Misserfolg in ihrem Vermögen unmittelbar niederschlägt, vergl. BFH VIII R 349/83 BStBl. II 92,330. Ein Kleinunternehmer gehört jedoch nicht dazu.

Geltung auch bei AK?

Wirtschaftsgüter werden jedoch nicht nur hergestellt, sondern auch lediglich angeschafft. Daher regelt § 9 b EStG, dass der Vorsteuerbetrag, soweit er bei der Umsatzsteuer abgezogen werden kann, auch nicht zu den Anschaffungskosten (AK) des Wirtschaftsgutes gehört, auf dessen Anschaffung er entfällt. Zu den Anschaffungskosten gehören gemäß § 255 Absatz 1 HGB alle diejenigen Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Vermögensgegenstand einzeln zugeordnet werden können. Zu den Anschaffungskosten gehören auch die Nebenkosten sowie die nachträglichen Anschaffungskosten. Das Gesetz erfasst somit zwei Fälle.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.