Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Was sind Genussrechte?

Genussrechte bilden eine Form des Mezzanine-Kapital. Sie haben wirtschaftlich eine Stellung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital, d.h. sie haben Hybridcharakter. Mittelständische Unternehmen geben zur Stärkung ihres Eigenkapitals und zur Finanzierung von Projekten gern Genussrechte heraus. Dabei wird ein schuldrechtlicher Genussrechtsvertrag abgeschlossen, worin sich der Investor verpflichtet, dem Unternehmen Kapital zur Verfügung zu stellen und im Gegenzug Vermögensrechte erhält. Durch die Beteiligung erwirbt der Investor aber nicht die Stellung eines Gesellschafters, sodass ihm insbesondere Mitsprache- oder Stimmrechte nicht zustehen. In Deutschland ist die Existenz des Genussrechts zweifellos, jedoch findet sich im Gesetz nur an wenigen Stellen eine Regelung. Die konkrete Ausgestaltung des Genussrechtsvertrages obliegt daher den Parteien.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was muss der Investor wissen?

Der Investor hat regelmäßig einen hohen jährlichen gewinnabhängigen Anspruch auf Verzinsung seines zur Verfügung gestellten Kapitals. Dies sollte ihm jedoch nicht den Blick versperren, über andere wichtige Aspekte der Beteiligung. Damit das überlassene Kapital in der Handelsbilanz des Unternehmens als Sonderposten des Eigenkapitals angesetzt werden kann, muss zusätzlich volle Verlustbeteiligung bestehen und Nachrangigkeit gegenüber anderen Darlehensgebern, d.h. im Falle der Pleite des Unternehmens, werden zuerst alle anderen Gläubiger ausbezahlt, bevor der Genussrechtsinhaber etwas erhält, d.h. das Geld ist dann regelmäßig verloren. Zudem muss das Kapital langfristig zur Verfügung gestellt werden, sodass man jahrelang nicht an sein Geld herankommt. Es besteht somit keine Flexibilität, aber ein erhebliches Risiko der Beteiligung.

Sind Genussrechte eine sichere Anlage?

Was der Investor in jedem Falle tun muss, ist das genaue Lesen des Verkaufsprospektes. Wenn er dies tut, wird er merken, dass volle Verlustbeteiligung, aber keine Gewinnbeteiligung besteht. Dies hat seinen Grund im Steuerrecht. Nach einer Regelung im Körperschaftsteuergesetz dürfen Ausschüttungen jeder Art auf das Genussrecht, mit denen das Recht auf Beteiligung am Gewinn und am Liquidationserlös der Kapitalgesellschaft verbunden ist, das Einkommen nicht mindern. Wird daher die Gewinn- und die Erlösbeteiligung verwehrt, so kann das Unternehmen die Kapitalzinsen als Betriebsausgaben absetzen. Hat das Unternehmen jedoch wirtschaftliche Schwierigkeiten, so kommt es gar nicht zur jährlichen Zinsauszahlung. Oft besteht zwar ein Zinsnachzahlungsanspruch, wenn die Geschäfte wieder besser laufen, bloß dies kann dauern. Im schlimmsten Fall verliert man somit nicht nur die Verzinsung, sondern auch das eingezahlte Kapital. Genussrechte sind daher riskante Kapitalanlagen, die sich für die Vermögensbildung oder Altersvorsorge nicht eignen.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.