Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Werbungskosten oder AfA bei Immobilien?

Jeder der eine Immobilie zur künftigen Vermietung erwirbt oder herstellt, stellt sich spätestens bei Erstellung der Einkommensteuererklärung die Frage, wie er die damit verbundenen Aufwendungen steuerlich geltend macht. Hier gilt im Grundsatz, dass Aufwendungen für die Anschaffung oder Herstellung einer Immobilie nur über mehrere Nutzungsjahre verteilt als AfA geltend gemacht werden können. Handelt es sich jedoch um Aufwendungen zur Erhaltung der Immobilie, so gilt im Grundsatz, dass diese sofort abzugsfähig sind, also Werbungskosten darstellen. Abzugrenzen sind daher zunächst die Aufwendungen der Herstellung, Anschaffung und Erhaltung. Eine Definition zu Herstellungs- und Anschaffungskosten findet sich im Handelsgesetzbuch.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Wie erfolgt die Abgrenzung?

Anschaffungskosten sind gemäß § 255 Absatz 1 HGB grundsätzlich die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Vermögensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Zu ihnen gehören aber auch die Nebenkosten sowie die nachträglichen Anschaffungskosten. Herstellungskosten sind nach Absatz 2 der Vorschrift, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstandes, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Dazu gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Unter dem Begriff des Erhaltungsaufwandes versteht man Aufwendungen der Instandsetzung- und Modernisierung. Diese Begriffe sind jedoch nicht gesetzlich definiert, sondern müssen ausgelegt werden. Der Bundesfinanzhof versteht darunter z.B. Aufwendungen für die Instandsetzung oder Erneuerung vorhandener Sanitär-, Elektro- und Heizungsanlagen, der Fußbodenbeläge, der Fenster und der Dacheindeckung, vgl. BFH, Urteil vom 22.09.2009, Akz.: IX R 21/08. Erhaltungsaufwand kann aber zu Herstellungsaufwand mutieren.

Wann mutiert Erhaltungsaufwand?

Erhaltungsaufwand wird dann zu Herstellungsaufwand, wenn die Voraussetzungen des § 6 I Nr. 1a EStG vorliegen. Zu den Herstellungskosten eines Gebäudes gehören danach auch Aufwendungen für Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen, wenn innerhalb einer bestimmten Zeit ein bestimmter Prozentsatz der Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer überschritten wird. Damit werden anschaffungsnahe Aufwendungen den Herstellungskosten zugerechnet. Dies bedeutet jedoch nicht, dass in dieser Zeit Aufwendungen für die Erhaltung eines Gebäudes nur noch über die AfA abgeschrieben werden können. Handelt es sich um Aufwendungen außerhalb der Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, so bestehen sofort abzugsfähige WK.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.