Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Wie Eröffnungsbilanz erstellen?

Gemäß § 242 HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet, zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss aufzustellen. Hiermit sind die Eröffnungsbilanz und die Schlussbilanz nach HGB-Recht gemeint. Kaufmann ist dabei jedoch nicht nur der Einzelkaufmann bzw. das Einzelunternehmen, sondern auch Personengesellschaften, Kapitalgesellschaften und Genossenschaften. Die Eröffnungsbilanz gibt es jedoch nicht nur bei der Gründung eines Unternehmens, sondern auch bei dessen Beendigung. Gemäß § 71 GmbHG z.B. haben die Liquidatoren einer GmbH i.L. für den Beginn der Liquidation unter anderem eine Bilanz (Eröffnungsbilanz) aufzustellen.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Stichtag für die Erstellung?

Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches ist nur, wer gemäß § 1 HGB ein Handelsgewerbe betreibt. Dies ist grundsätzlich jeder Gewerbebetrieb, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Gewerbebetrieb nicht erfordert. Der Beginn des Handelsgewerbes, der für die Aufstellung der Eröffnungsbilanz maßgeblich ist, hängt von der Rechtsform ab. Kapitalgesellschaften, wie z.B. die GmbH, entstehen erst mit der Eintragung in das Handelsregister. Daher ist die Eröffnungsbilanz hier auf den Eintragungsstichtag aufzustellen. Ein gewerbliches Unternehmen gemäß § 2 HGB, dessen Gewerbebetrieb nicht schon nach § 1 Absatz 2 HGB ein Handelsgewerbe ist, gilt als Handelsgewerbe nach HGB, wenn die Firma des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen ist. Hier ist die Eröffnungsbilanz aber nicht auf den Eintragungszeitpunkt aufzustellen, sondern bereits auf den Zeitpunkt, an dem die Verpflichtung zur Eintragung entstanden ist. Dies betrifft den freiwilligen Eintrag. Bei Personengesellschaften, die ein Handelsgewerbe betreiben, ist der Stichtag für die Erstellung der Eröffnungsbilanz der Tag der Aufnahme des Geschäftsbetriebes. Dies gilt auch für Einzelunternehmen. Beim automatischen Übergang z.B. der GbR zur OHG gilt dasselbe.

Aufbau der Eröffnungsbilanz?

In der Bilanz sind gemäß § 247 HGB das Anlage- und das Umlaufvermögen (Aktivseite), das Eigenkapital und die Schulden (Passivseite) sowie die Rechnungsabgrenzungsposten (auf beiden Seiten der Bilanz) gesondert auszuweisen und hinreichend aufzugliedern. Beim Anlagevermögen sind nur Gegenstände auszuweisen, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Für Kapitalgesellschaften gelten gemäß § 266 HGB besondere Regelungen. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften haben zusätzlich die Posten Aktive bzw. Passive Latente Steuern und Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aufzunehmen. Kleine Kapitalgesellschaften und Kleinstkapitalgesellschaften brauchen nur eine verkürzte Bilanz aufzustellen. Je nach Rechtsform sind daher unterschiedliche Anforderungen an den Aufbau der Eröffnungsbilanz einzuhalten.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.