Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt seit vielen Jahren sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerrechts.

Wie Solaranlage abschreiben?

Viele Bundesbürger träumen in Zeiten ständig steigernder Energiekosten von einem völlig energieautarken Dasein. Dies ist zwar theoretisch möglich, aber technisch problematisch und kostenaufwändig. Daher bestreiten etliche den Mittelweg und erzeugen z.B. mit einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach nicht nur Strom für sich selbst, sondern speisen diesen zusätzlich ins örtliche Stromnetz ein und finanzieren sich damit ihre Solaranlage über staatliche Förderungen. Die Immobilienbesitzer werden somit zu Stromproduzenten, sprich Unternehmern und müssen sich nunmehr nicht nur mit der Einkommensteuer, sondern auch mit der Umsatzsteuer beschäftigen, wenn sie nicht von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Sie haben nunmehr Einkünfte aus Gewerbebetrieb und müssen regelmäßig USt-Voranmeldungen ans Finanzamt übermitteln. Die Anlage wird über 20 Jahre linear abgeschrieben, aber es gibt auch Sonderabschreibungen und den Investitionsabzugsbetrag.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Was besagt der Investitionsabzugsbetrag?

Gemäß § 7g Absatz 1 EStG (Einkommensteuergesetz) können Steuerpflichtige für die künftige Anschaffung oder Herstellung eines abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgutes des Anlagevermögens bis zu 40 Prozent der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd abziehen, sog. Investitionsabzugsbetrag. Im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung des begünstigten Wirtschaftsguts ist gemäß § 7g Absatz 2 EStG der für dieses Wirtschaftsgut in Anspruch genommene Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 40 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnerhöhend hinzuzurechnen. Daher werden viele Fotovoltaikanlagen auch am Ende eines Jahres bestellt und am Anfang des kommenden Jahres in Betrieb genommen. Zeit hätte man dafür jedoch drei Jahre. Der Investitionsabzugsbetrag ist im Jahr des Kaufs sowohl Betriebseinnahme wie auch -ausgabe. Er dient der Verbesserung der Liquidität durch Steuerstundung.

Welche Folgen hat die Privatentnahme?

Produziert die Solaranlage nicht nur Strom für das örtliche Stromnetz, sondern bedient man sich auch selbst an ihr, so entnimmt man praktisch dem eigenen Unternehmen ein Wirtschaftsgut, nämlich den Strom, für private Zwecke. Dies ist steuerlich nicht unbeachtlich. Gemäß § 4 EStG ist Gewinn der Unterschiedsbetrag zwischen dem Betriebsvermögen (BV) am Schluss des Wirtschaftsjahres (WJ) und dem BV am Schluss des vorangegangenen WJ, vermehrt um den Wert der Entnahmen und vermindert um den Wert der Einlagen. Entnahmen können dabei etwa Bargeld, Erzeugnisse, Nutzungen oder Leistungen sein. Die Stromentnahme erhöht daher den Gewinn und führt grds. zu einer höheren Steuerlast. Der Wert des entnommenen Stroms kann grundsätzlich mit 0,20 Euro pro Kilowattstunde angesetzt werden. Erwirtschaftet die Fotovoltaikanlage in den Anfangsjahren jedoch Verluste, so führen diese als zusätzliche Einkunftsart insgesamt zu einer Steuersenkung.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030 – 88 71 92 14 oder nutzen Sie das Kontaktformular.