Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf beantwortet Rechtsfragen

Sind Sie auf der Suche nach einem guten und zuverlässigen Anwalt für Steuerstrafrecht in Berlin? Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf berät und vertritt sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen im Bereich des Steuerstrafrechts.

 

Zollprobleme?

Der Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union ist grundsätzlich zoll- und steuerfrei, nur bei der Beförderung bestimmter Genussmittel wie z.B. Alkohol oder Tabak und von Energieerzeugnissen gibt es Ausnahmen. Anders ist dies allerdings, wenn man eine Ware z.B. aus einem Nicht-EU-Land in Deutschland einführen möchte. Dann können Zölle, EU-Steuern, EU-Zusatz-Zölle und/oder Verbrauchssteuern anfallen. Dies ist abhängig von der Ware, vom Warenwert und vom Land aus welchem die Ware kommt. Wurde die Ware zudem fehlerhaft deklariert, so kann zudem ein Steuerstrafverfahren gegen den Empfänger eingeleitet werden.

Wenn Sie einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann sind Sie bei Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf genau richtig. Er vertritt und berät Sie gern rund um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin. Vereinbaren Sie daher einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.

 

Einspruch gegen Bescheide des Zolls?

Wurde die Ware aus Sicht des Zolls versucht unrechtmäßig eingeführt, so wird diese regelmäßig für ein anschließendes Steuerstrafverfahren sichergestellt und man muss natürlich vor Ort höhere Einfuhrabgaben leisten. Dabei kann jedoch die Sicherstellung als auch der Erlass des Einfuhrabgabenbescheides durch den Zoll fehlerhaft erfolgt sein. Bei der Sicherstellung kann z.B. der Warenbestand fehlerhaft gezählt worden sein und bei den Einfuhrabgaben können falsche Werte zugrunde gelegt worden sein. Dies soll ein Beispiel verdeutlichen. Bei Zusendung einer Bluse im Werte von 300 EUR mit Transportkosten von 40 EUR ist entscheidend, ob als Ursprungsland die USA oder Japan angenommen wird, denn aus Japan würden nur Abgaben von 113,15 EUR anfallen, aber aus den USA 214,30 EUR, also knapp 100 EUR mehr. Wenn die Warenlieferung nun über 10 Blusen erfolgte, so wird die fehlerhaft gezahlte Einfuhrabgabenlast mit knapp 1000 EUR noch offensichtlicher. Daher steht dem Betroffenen gegen beide Maßnahmen des Zolls natürlich der Rechtsbehelf des Einspruchs zu. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass durch die Einlegung des Einspruchs die Vollziehung des angefochtenen Bescheides grundsätzlich nicht gehemmt wird. Lassen Sie sich hier bzgl. Ihrer Rechte anwaltlich beraten.

 

Einspruch gegen Einleitung des Steuerstrafverfahrens?

Auch wenn Sie der Meinung sind, dass die Einleitung eines Steuerstrafverfahrens gegen Sie völlig unberechtigt ist, können Sie dagegen keinen Einspruch einlegen. Dieser ist nämlich gemäß § 347 AO als Rechtsbehelf nur gegen Verwaltungsakte statthaft. Bei der Einleitung eines Steuerstrafverfahrens handelt es sich aber um einen behördeninternen Realakt. Gegen diesen ist der Einspruch nicht statthaft. Gemäß § 385 AO gelten jedoch für das Strafverfahren wegen Steuerstraftaten grds. die allgemeinen Gesetze über das Strafverfahren, also z.B. die Strafprozessordnung. Danach kann der Beschuldigte gemäß § 137 StPO sich in jeder Lage des Verfahrens des Beistandes eines Verteidigers bedienen. Da die Steuerhinterziehung bzw. die versuchte Steuerhinterziehung kein Verbrechen ist, liegt auch grds. kein Fall notweniger Verteidigung gemäß § 140 StPO vor. Der Betroffene kann daher frei entscheiden, ob er sich selbst gegen die Vorwürfe verteidigt oder sich rechtlichen Beistand besorgt.

Wenn Sie noch Fragen haben und einen Rechtsanwalt für Steuerstrafrecht in Berlin benötigen, dann kontaktieren Sie Rechtsanwalt Torsten Wudtke in Berlin Charlottenburg / Wilmersdorf. Er ist immer für Sie da, wenn es um das Thema Steuerstrafrecht in Berlin geht. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin unter der Telefonnummer 030/88719214 oder nutzen Sie das Kontaktformular.